SPAR

einer der grössten deutschen Händler

Bestell-Nr.: DM260
Preisliste
Bestell-Nr.: D308
Preisliste
Im Jahr 2002/2003 war SPAR ein Sanierungsfall. Der Umsatz betrug ca. 6.5 Mrd. €, der
Verlust 380 Mill. €. Um den Verlust zu verringern, wurden folgende Massnahmen
durchgeführt.

– Reduzierung der Verkaufsartikel auf 4500
– Einstieg in die Discount-Waren mit dem Markennamen „Die Sparsamen“.

– Verkauf der C+C, Kodi Non-Food Läden
– Modernisierung der Läden
 
Aber auch 2003 machten die INTERMARCHÈ und EUROSPAR grosse Verluste. Diese
340 Supermärkte sollen deshalb geschlossen oder verkauft werden.

Eine kurze Geschichte
1952: Die „Deutsche SPAR“ wird in München gegründet von Rolf Knigge (Münster),

Franz Weissbecker (München) und Werner Hagen (Unna).

In diese neue Firma treten ein:

– Fa. Lisseborn, Braunschweig
– Fa. Karl Koch, Düsseldorf
– Fa. Hammerschlag, Limburg
– Fa. Schimmelpfeng, Bad Hersfeld
– Fa. Störzbach, Ellhofen
1953
Weitere Beitritte erfolgen.

Die Handelshof GmbH wird zur Handelshof SPAR GmbH und es werden vier
regionale Einkaufskontore gegründet.

Die erste reine SPAR-Handelsmarke wird eingeführt.

Die Expansion in das Ausland beginnt mit der Gründung der Amsterdamer
Zentrale.

1954: Die Fa. Scharpe/Obernkirchen tritt der SPAR-Kette bei.

1955: Die regionalen SPAR-Vereinigungen schliessen sich zur „Deutschen
Handelsvereinigung SPAR e.V.“ zusammen.

1959: Durch die Fa. Schimmelpfeng wird der erste SPAR-Supermarkt in
Bad Hersfeld gegründet.

1960: SPAR gibt den Versandkatalog heraus und wirbt zum ersten Male zentral in
Deutschland. Werbeetat. 1.25 Mill. €
1964: Die „Arbeitsgruppe Moderner Einkauf“ wird gegründet.

1967: Die Datenverarbeitung, der Einkauf und die Buchhaltung werden durch neu
gegründete Gesellschaften zentral übernommen.

1985: Die SPAR wird AG
1988: Die SPAR-Aktie wird an der Börse eingeführt
1991: SPAR übernimmt Teile der HO-Handelkette in der ehem. DDR
1993: 103 Asko-Läden in Braunschweig/Hannover/Bremen werden übernommen
1996: Elf EUROSPAR-Märkte werden übernommen
1997: Die französische Handelsgruppe „Intermarché“ wird über die Schweizer
„Intercontessa AG“ Mehrheitsaktionär von SPAR – und wird damit die Nr. 1
im Lebensmittelhandel Europas.

1998: Die Karlsruher Pfannkuch-Gruppe mit 212 Märkten wird übernommen, aber
es wird zum ersten Male Geld knapp und deshalb die Interspar SB-Märkte
verkauft.

2000: Ein neues Vertriebskonzept „INTERMARCHÈ“ wird im Mai eingeführt. Alle
EUROSPAR-Märkte sollen damit ausgestattet werden.

2001: Die Sanierung der SPAR beginnt mit der Konzentration auf die

Kernpompetenzen:

– Belieferung der Grosshändler
– Verbrauchermärkte EUROSPAR und INTERMARCHÈ
– Netto Lebensmitteldiscount
Der Internethandel wird eingestellt und der Non-Food Discounter
Kodi wird verkauft.