Siemens

die Bank mit der angehängten Elektroabteilung

1977 wurde die Siemens AG 150 Nur wenige industrielle Unternehmen – noch dazu von dieser Grösse – erleben dieses Alter!

Das Logo von Siemens findet sich auf nur wenigen Produkten – die Technik des Unternehmens findet man dagegen Aber ist Siemens noch zukunftsführend? – Handy, Kraftwerksbereich, Computer, Telefon überall war Siemens einmal führend. Und heute?!

Der Elektronikmulti ist wie ein lebender Organismus – er ändert sich ständig. Der Endverbraucher sieht die Marke nur selten (z.B. bei Hausgeräten, die seit 1967 zusammen mit Bosch produziert werden). Auf Computern steht Fujitsu und auf den Handys demnächst kein Siemens mehr.

Zur Zeit (2006) ist Siemens in 6 Power Generation (PG) baut, wartet und betreibt baut Generatoren und Turbinen zur Stromerzeugung.

Stromerzeugung durch die Sonne gab Siemens 2002 auf Power Transmission and die elektrische Energie wird über Leitungsnetze zu den Verbrauchern geführt. Hierfür baut Siemens Transformatoren, Stromnetze und Schaltanlagen.

2004, Kauf „Bonus Energy“, 300 Mio$ Umsatz, 750 Mitarbeiter, Herstellung von Windturbinen 2005, Kauf „VA Tech“, 3 Mrd$ Umsatz, 13.000 Mitarbeiter, Produkte der Energieverteilung 2001, Zusammenlegung Wasser/Atomkraft; Anteil 34%, Partner „Voith“ und „Areva“; abgetrennte ehemaslige KWU 2006, Kauf „Kühnle,Kopp&Kausch“, 1.400 Mitarbeiter,270 Mio € Umsatz, Turbinenhersteller „Sustec-Gruppe“, Kohlevergasung Automation and Control Automation and Drives Automatisierungsgeräte für z.B. Autos, Chemie und ist Komplettanbieter von Produkten für die Fertigungs- und Prozessindustrie Industrial Solutions and Services und Produkte für viele Branchen: z.B. Briefsortierung, Gepäcktransport, Verkehrsmanagement, Abwasseraufbereitung, Verkehrsleitsysteme, Anlagenbau für Eisen- und Stahlerzeugung, Design und Entwicklung von Verfahren im Bereich Öl&Gas sowie Schiffbau und Papier baut Geräte für die Sicherheitstechnik: z.B. Zutrittskontrolle, Heizung, Klima, Brandschutz und 2004, Kauf „US-Filter“, 1.2 Mrd$ Umsatz, 5.800 Mitarbeiter; Produkte Wassergewinnung,-aufbereitung 2005, Kauf „Flender“, 1 Mrd$ Umsatz, 6.700 Mitarbeiter, Produkte der 2006, komplette Gebäudetechnik und Sicherheitssysteme für die Fußball-Weltmeisterschaft für Dubai`s Palm Island Medical Solutions (Med) 2005, Kauf „CTI“, 402 Mio$ Umsatz, 1.000 Mitarbeiter, Produkte molekulare Bildgebung „Diagnostic Products“, 481 Mio$ Umsatz, Produkte der Labordiagnostik vom einst größten Siemens-Bereich bleibt nur ein Rumpf; Telefonanlagen für Unternehmen Siemens Business Services diese hoch defizitäre Sparte bietet Beratung für IT-Lösungen und Dienstleistungen für 1999, Verkauf der Rechnersparte an Fujitsu, 6.7 Mrd € Umsatz, 6.800 Mitarbeiter übernimmt weitere 4.000 Mitarbeiter 2005, Verkauf der Handy-Sparte an „BenQ“ mit 6.000 Mitarbeitern und 5 Mrd € Umsatz, BenQ darf die Marke Siemens bis 1020 nutzen.

2005, Ausgliederung der Telefonsparte, 1 Mrd € Umsatz, 3.700 Mitarbeiter 2007, Nokia übernimmt die Mobilfunk- und Festnetztechnik, 9 Mrd € Umsatz, 40.000 Mitarbeiter, nach einigen Monaten sollen schon wieder mehrere Tausend Mitarbeiter entlassen werden.

Schienenfahrzeugen, Anbieter und Systemintegrator der gesamten Bahnindustrie Siemens VDO Automative Elektronik, Navigationssysteme 2001, Kauf „Atech Mannesmann“; 12 Mrd € Umsatz 2006, Bau und Fertigung von 8 Hochgeschwindigkeitszügen für China und Russland Alles um Leuchtkörper 1993, Kauf „Sylvania“, Herstellung von Fernsehröhren und Leuchtkörper Financing and Real Siemens Financial Services bietet Absatz- und Investitionsfinanzierung, Fondsmanagement und Versicherungen Siemens Real Estate bauen, finanzieren und entwickeln von Siemens Standorten Siemens kappt die Wurzeln.

Ausverkauf hat bereits begonnen. Erst versenkte der Siemens-Chef Kleinfeld angriffslustig ein Nokia-Handy in einem Glas Wasser – dann verscherbelte er den ganzen Bereich gleich an den Konkurrenten.

Grund: die Netztechnik war weit von den Renditezielen entfernt.

Die Gründer von Siemens waren Johann Georg Halske (1814-1890) und Werner von Siemens Beide gründeten 1847 die Firma „Siemens & Halske “ in Werner Siemens war der geborene Erfinder. Er trat aus Geldmangel in das Militär ein und lernte dort sein Handwerk – und beantragte sein erstes Patent. Als Offiziersanwärter bei der Magdeburger Artillerie hatte er so bekannte Lehrer wie Martin Ohm (Mathematik), Mitscherlich (Chemiker) und Magnus Er verbesserte den Wheatstoneschen Telegraphen, der dann von Halske gebaut wurde. Beide gründeten mit geliehenem Startkapital (heute sagt man Venturekapital) die Firma „Siemens & Halske“.

hatte überzeugende Wirkung – „Siemens und Halske“ durfte die Nachrichtenverbindung zwischen Berlin (Sitz Regierung und König) und Frankfurt (Sitz Parlament) bauen. Die Strecke von 500 km – die längste in Europa – wurde gekrönt durch die Übertragung der Kaiserproklamation.

– 1847: Zeigertelegraph mit 50km Reichweite

1851: erste elektrische Feuermeldeanlage der Welt

– 1879: elektrische Lokomotive mit Stromversorgung über Schiene – 1872: erste ständige Strassenbeleuchtung am Potzdamer Platz Berlin – 1885: Dynamo für erste deutsche Dampfzentrale in Berlin – 1896: erste euroäische Unterpflasterstrassenbahn in Budapest – 1897: Umwandlung Siemens & Halske in AG, basierend auf der Novellierung des deutschen – 1899: Fertigstellung Kabelwerke Berlin-Westend-später Siemensstadt – 1903: Gründung Telefunken erstes deutsches Großstadtfernsprechamt, Selbstwählbetrieb, – 1926: erste Lichtsignalanlage am Potzdamer Platz(Berlin) mit den Lampen grün, orange, rot!

– 1957 :Gründung der Aber auch grosse Vorhaben, wie die Leitung von Kalkutta nach London, brachten Siemens schon früh Weltgeltung. Wilhelm Siemens übersiedelte 1859 nach England und wurde dort Wegen Unstimmigkeiten wurden in den 1850er Jahren die staatlichen Aufträge storniert. Russland sprang Siemens bei; dort wurde 1853 mit dem Aufbau des Telegraphennetzes begonnen.

Der Telegraph wurde durch das Telefon ersetzt; auch hier war Siemens – in Europa – führend.

Nicht nur Sprache kam durch die Siemenskabel, auch Licht wurde transportiert und Siemens transportierte auch Personen in Bahnen.

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Die seit 1847 als „Siemens & Halske“ bestehende Firma ist das älteste elektrotechnische Unternehmen der Welt; seit 1897 als AG; „Siemens & Halske“ und die „AEG“ unter Walter Rathenau um die Vorherrschaft auf ihren gemeinsamen Märkten; Während die „AEG“ völlig unterging, steht Siemens stark da. 1966 erfolgte die Fusion mit den Bild von Werner von Siemens Siemens (1816-1892) gilt als Begründer der Elektrotechnik; 1847 gründete er mit dem Berliner Uhrmacher und Maschinenbauer J.G.Halske die „Telegraphenbauanstalt“ in Berlin als oHG. Sie verbesserten die Telegraphen von Samuel Morse, W.F.Cooke and C.Wheatstone. 1897 (50 Jahre nach Gründung) erfolgte die Umwandlung in eine AG durch Deutsche Bank. Seit 1966 als Siemens AG nach Fusion mit Siemens-Schuckertwerken. Siemens ging als Sieger bei den Kämpfen mit AEG um die Vorherrschaft auf den Märkten hervor.

– Verbesserung des elektrischen – Verlegung der ersten grossen unterirdischen des Doppel-T-Ankers (1856) – Erfindung des Dynamos (1866) – Bau der elektrischen Lokomotive (1879) Die beidne obigen Aktien wurden schon kurz nach den Gründeraktien herausgegeben, um Geld für weitere Betriebsmittel zu haben.

Faksimilie Unterschrift Carl v. Siemens als Gestaltet wurde diese dekorative Aktie von Ludwig Sütterlin (Schriftsteller, Grafiker; Sütterlin Schrift) Erst nach der Entwicklung des Drehstrommotors bei AEG (1889)konnten elektrische Staubsauger entwickelt werden. 1901 patentierte der Brite Hubert Booth einen mit Benzinmotor getriebenen Staubsauger. Während die AEG ein „handliches“ Gerät herausbringt, produziert Siemens ein wahres Ungetüm, das auf einem Karren installiert werden musste. Ein Staubsauger blieb nur dem reichen Bürgertum etc. vorbehalten, denn das Gerät kostete immerhin mehrere Monatsgehälter eines Arbeiters – und ob die in ihrer Wohnung Teppiche hatten, ist auch fraglich.

der Siemens AG Auftragseingang in Mio EUR Umsatz in Mio EUR Gewinn in Mio EUR Eigenkapital in Mio EUR Zahlen der 290