Salzgitter AG
der Stahlkonzern
Bestell-Nr.: DM238
Preisliste
Die „Preussag Stahl AG“ war 8 Jahre lang
ein Tochterunternehmen der „Preussag AG“ bis diese am 19.2.1998 für 1,06
Mrd DM an die Nord/LB und Hannoversche Beteiligungsgesellschaft zu jeweils 50 %
verkauft wurden. Am 7. Mai 1998 wurde dann der Firmenname in „Salzgitter AG“
ungewandelt.
Das Unternehmen hat einen Jahresumsatz von ca. 5 Mrd. EUR und
beschäftigt ca. 18.000 Mitarbeiter.
60 % des Grundkapitals wurden als
Aktien ausgegeben.
Die „Salzgitter
AG“ ist eine Holdinggesellschaft für 5 Bereiche: Stahl, Handel,
Verarbeitung, Dienstleistungen und Röhren.
Insgesamt umfasst die
Salzgitter-Gruppe ca. 80 Gesellschaften
Unternehmenskennzahlen
2001
2002
2003
2004
2005
2006
Umsatz Stahl (Mio
€)
1.397
1.430
1.432
1.759
2.177
2.440
Umsatz Handel (Mio
€)
1.877
1.729
2.027
2.642
3.244
3.971
Umsatz Dienste (Mio
€)
216
232
241
313
324
425
Umsatz Verarbeitung
(Mio €)
118
229
221
223
Umsatz Röhren (Mio
€)
985
1.121
921
1.016
1.407
1.510
Mitarbeiter
17.664
18.598
17.874
17.352
17.184
16.949
Gewinn (Mio €)
144
66
28
247
842
1.510
Eine kurze Geschichte der
Salzgitter
1595
Gründung des Ilsenburger
Kupferhammers
1829
Kauf durch die Kaufmanns- und
Industriellenfamilie Hirsch aus Halberstadt.
1839
Gründung der Kupferhammer
Betriebsgesellschaft
1841
Inbetriebnahme einer wasserbetriebenen
„Walzhütte“ für Kupfer und Blei durch die Industriellenfamilie Hirsch
1843
Das Kupferwalzwerk in Ilsenburg wird
gebaut
1858
Gründung der Gesellschaft als
„Aktiengesellschaft Ilseder Hütte“ mit Sitz in Peine, Königreich
Hannover, zum Zweck der Erzeugung von Roheisen aus den im Raum zwischen
Hannover und Magdeburg festgestellten Eisenerzvorkommen.
Aktionäre
sind überwiegend Grundbesitzer und Kaufleute der Region.
1864
Inbetriebnahme des ersten
Raffinierofens
1873
Die Aktiengesellschaft
„Ilseder Hütte“ wird gegründet.
1881
Erwerb der Aktiengesellschaft Peiner
Walzwerk (gegründet 1872) in Peine, dort Errichtung eines Stahlwerks.
Schrittweiser Ausbau der Walzwerke zur Erzeugung von Formstahl verschiedener
Arten, insbesondere von schweren Trägern, bis heute als „Peiner
Träger“ bekannt.
Das Thomasstahlwerk wird gebaut.
1900
Das Siemens-Martin-Stahlwerk
wird in Peine gebaut
1906
Zusammenschluss des Kupferwerk
Ilsenburg und der Messingwerke Eberswalde zur Hirsch Kupfer und Messingwerk AG
1921
Erwerb der
Steinkohlenbergwerke „Friedrich der Große“ in Herne, Westfalen, und
„Preussische Clus“ in Minden zur Sicherung des eigenen Kohlebedarfs bei der
Erschmelzung des Roheisens. 1969 wurde der eigene Kohlebergbau aufgegeben.
1933
Neugründung der
Kupferwerk Ilsenburg AG
1937
In Salzgitter wird ein
Hüttenwerk gebaut
1946
Im Walzwerk in Ilsenburg
beginnt die Walzung von Grobblechen
1946
Nach dem Weltkrieg II
demontieren die die Siegermächte das Hüttenwerk Salzgitter
1952
Der Wiederaufbau des Salzgitterwerkes
beginnt.
1970
Zusammenschluss mit der
Salzgitter Hüttenwerk AG durch Aufnahme der Hüttenbetriebe in
Salzgitter – einschließlich Hochofenwerk, Stahlwerk und Blechwalzwerken –
in die Ilseder Hütte gegen Gewährung von Aktien. Gleichzeitig
Umfirmierung zu „Stahlwerke Peine-Salzgitter AG“. Die Salzgitter
Hüttenwerk AG, Tochtergesellschaft der bundeseigenen damaligen Salzgitter
AG, hatte die Hüttenanlagen 1953 von der Reichswerke AG für
Erzbergbau und Eisenhütten erworben.
1989
Verkauf der bundeseigenen
damaligen Salzgitter AG – Muttergesellschaft der Salzgitter Hüttenwerk AG,
die inzwischen 99% an der Stahlwerke Peine-Salzgitter AG hielt – an die
Preussag AG.
Infolgedessen 1992 Umfirmierung der Stahlwerke
Peine-Salzgitter AG zu „Preussag Stahl AG“
1992
Erwerb der Walzwerk Ilsenburg
GmbH in Ilsenburg/Sachsen-Anhalt, die Grobbleche erzeugt und auf den 1595
gegründeten Ilsenburger Kupferhammer zurückgeht, von der
bundeseigenen Treuhandanstalt durch die Preussag Stahl AG.
Die „Stahlwerke
Peine-Salzgitter AG“ wird umbenannt in „Preussag Stahl AG“
1998
Verkauf der Beteiligung der
Salzgitter Hüttenwerk AG an der Preussag Stahl AG (99%) an das Land
Niedersachsen und die Norddeutsche Landesbank. Umfirmierung der Preussag Stahl
AG zu „Salzgitter AG“ und Platzierung des überwiegenden Anteils der Aktien
durch Land und Landesbank an der Börse.
2000
Erwerb von 99 %der Aktien der
Mannesmannröhren-Werke AG, Mülheim/Ruhr, – gegründet 1890 und
weltweit bekannt geworden durch die Herstellung nahtloser Stahlrohre nach
Erfindungen der Brüder Mannesmann.
2001
Die „Salzgitter AG“ gibt sich
eine neue Konzernstruktur.
Umsatz nach Regionen (%)
2003
2004
2005
2006
Deutschland
47,6
47,4
45,0
47,2
EU
22,7
24,5
23,5
22,8
übriges Europa
4,5
4,0
2,7
Amerika
5,5
9,9
9,7
11,6
Rest
19,7
14,2
17,8
15,7
2003
2004
2005
2006
Rohstahlerzeugung
(t)
8.562.000
6.932.000
7.142.000
7.363.000
Eigenkapital (Mio
€)
980
1.121
2.012
3.457
Bilanzsumme (Mio
€)
3.673
4.236
5.414
6.978
Anzahl Aktien
(Mio)
62,4
62,9
63,2
Dividende
(€)
0,25
0,40
1,00
2,00
Höchstkurs
Aktie (€)
9,35
15,76
45,95
100,96
Tiefstkurs Aktie
(€)
5,88
8,72
14,17
45,21
„Was auch immer Sie
vorhaben.“ – unter diesem Motto startet Deutschlands zweitgrößter
Stahlkonzern eine außergewöhnliche Kampagne.
Stahl ist „in“ und
weltweit gefragt wie nie zuvor. Heute geht es nicht mehr darum, die
Zukunftsfähigkeit des Werkstoffs Stahl unter Beweis zu stellen, denn die
ist hinlänglich bekannt. Vielmehr möchte die neue Kampagne in
unterhaltsamer Weise aufzeigen, dass Stahl aus dem Hause Salzgitter qualitativ
wie quantitativ für unterschiedlichste Vorhaben verfügbar ist. Der
Tenor: Die Salzgitter AG macht seinen Kunden als kompetenter und flexibler
Partner alles möglich – und sei es noch so ausgefallen.