IBM

Teil 2: die Jahre 1950 bis 1990

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USA33
Preisliste
IBM wurde langsam
„die“ Computerfirma schlechthin. 1952 wurde die IBM 701 vorgestellt, aufgebaut
auf der Vakuumröhrentechnik. Diese waren schneller, fielen nicht so oft
aus, waren schneller zu ersetzen. 17 000 Befehle konnte die 701 pro Sekunde
bearbeiten.

Auch eine neue Bandspeichertechnik wird produziert.

Im
gleichen Jahr wird Thomas J. Watson, Jr. Nachfolger seines Vaters.

1952
die IBM 701 wird vorgestellt
1952
die IBM Magnetband Vakuum
Säule wird vorgestellt
1956
Die IBM 305 ist der erste
Computer mit einem Magnetspeicher. Die Kapazität lag bei 5 MB !
Die
Einführung des schnellen Datenzugriffs mit „Random Access Method of
Accounting and Control (RAMAC)“ wurde bald Industriestandard.

1957
Die Computersprache FORTRAN
(Formula Translation) wird eingeführt. Sie wird die Sprache für
technische Computeranwendungen.

1958
Computer werden auch – oder
besonders häufig – für militärische Aufgaben eingesetzt. Auf der
Höhe des Kalten Krieges baut die USA ein Frühwarnsystem (SAGE) auf.

1963 wird es fertig gestellt und bis 1984 ist es in Betrieb. 23 bemannte
Horchposten sichern den Westblock vor dem Ostblock.

Die 1 millionste
Schreibmaschine wird produziert. Die „Electric Typewriter Division“ ist
inzwischen 25 Jahre alt.

IBM sieht die Sparte der Zeiterfassungsgeräte
als nicht mehr in die Firmenpolitik passend und verkauft dieses Geschäft
an die „Simplex Time Recorder Co.“.

1961
bis
1962
IBM führt die
Kugelkopfschreibmaschine ein.

SABRE wird als Flugreservierungssystem bei
American Airlines eingeführt. Die einzelnen Operatorplätze sind
über normale Telefonleitungen mit der Zentrale verbunden. Reisebüros
in 50 Städten sind angeschlossen.

Über den Telstar Sateliten
werden Computerinformationen zwischen Endicott/NY und La Gaude/Frankreich
übertragen.

1964
Mit dem System /360 führt
IBM das wohl wichtigste Produkt seiner Geschichte ein. Das System umfasst eine
ganz Familie von kleinen bis zu grossen Computern.

971
bis
1973
Die Floppy Disk wurde
eingeführt, das transportable Speichermedium für viele Jahre.

Die
Einführung der Scannerkassen geht auf 1973 zurück. IBM stelle im
gleichen Jahr das Banken-Terminal 3614 vor. Hiermit konnten Bankkunden direkt
an ihr Konto.

Die 3340 Speichereinheit wird vorgestellt – unter dem Namen
Winchester-Technik.

1973
Winchester Platte; die
Lese/Schreibköpfe „ritten“ auf einem extrem dünnen Luftpolster.

1980
bis
1981
Der RISC Computer wird
vorgestellt. Die Geschwindigkeit wird beträchtlich grösser.

Im
Jahre 1981 erfolgt ein dramatischer Schritt – der Personalcomputer wird
vorgestellt. Es begann ein Zeitalter des Nachbauens – der IBM Clones oder IBM
compatiblen PC. Zum ersten Male gestattet IBM den Verkauf der Produkte durch
andere Firmen, wie z.B. Handelsketten
1985
Der IBM-Token Ring, als Antwort
auf das Ethernet-Netzwerk , wird vorgestellt. Während sich das Ethernet
durchsetzte, ist heute Token Ring out.

1990
Es krachte mächtig im
IBM-Gebälk. IBM`s Domäne waren die grossen Rechner, nicht die
kleinen. Die konnten andere preiswerter produzieren. Gekauft wurden aber
vorallem viele PC-Systeme und die nicht mehr von den Rechenzentren. IBM hatte
über die Jahre ein dichtes Netzwerk zu den Rechenzentren gelegt. Wurde ein
neuer Rechner benötigt – dann siegte IBM. Jetzt konnten aber alle anderen
Abteilungen auch selbst einen Computer kaufen – die etablierten Seilschaften zu
den Rechenzentren waren nicht mehr gefragt. IBM fuhr 1993 einen Verlust von 3
Milliarden $ ein. Da half nur eins: sparen.

1993
IBM wandte sich nun auch
verstärkt der Software zu. Es kaufte „Lotus“ und wurde dadurch die
grösste Software Firma weltweit.

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