IBM
einst eine Weltmacht<br> (Teil 1: die Jahre 1889 bis 1950)
Für die Jahre ab 1950 klicken Sie bitte auf den Button Im Jahre 1889 gründet Harlow Bundy die „Bundy Manufacturing Co.“. Es ist die erste Firma der Welt, die Arbeitszeiterfassungsgeräte herstellt. Er benutzt eine Stempeluhr, die sein Bruder Willard erfunden hatte. Die Uhr erzeugte einen Papierausdruck, wenn der Mitarbeiter kam und ging. 1902 wurde die Firma von einer der IBM-Gründungsfirmen geschluckt.
Im gleichen Jahr erhält Herman Hollerith sein Patent auf die Lochkartenmaschine.
Ende des 19. Jhd. wanderten Millionen Menschen nach den USA aus. Eine Volkszählung durchzuführen hätte zu 10-Jahren Datenauswertung geführt. Die US Einwanderungsbehörde kaufte die Rechenmaschine von Hollerith und konnte die Auswertung in 2.5 Jahren durchführen und sparte 5 Millionen $ ein.
Darufhin formte Hollerith die „Tabulating Machine Co.“. Das Prinzip der Maschine waren Lochkarten, deren Löcher durch elektrischen Strom erkannt Edward Canby und Orange O.
Ozias gründen in Dayton/Ohio die „The Computing Scale Co.“. Die Firma wertete Patente von Julius Pitrap aus. Damit konnte die Dicke, Grösse von Wurstscheiben und Schinkenstücken genau vorgegeben werden.
Die „Dey Patents Co.“ wird gegründet. Sie stellt Geräte her, mit denen die Gesprächsdauer von Telefonaten gemessen werden konnte. Umbenennung später in „Dey Time Hollerith gründet die „Tabulating Machine Co.“ in Washington, D.C. und erhält den ersten Grossauftrag durch die „New York Central Railroad“. Mit seiner Maschine werden die Fahrscheine auf Lochkarten Die „Bundy Manufacturing Co.“ kauft die „Standard Time Stamp Co.“ die ebenfalls Stempeluhren herstellt.
Die „International Time Recording Co.“ wird gegründet. Sie ist die Verkaufsorganisation für „Bundy Manufacturing Co.“, „Willard and Frick Manufacturing Co.“ und „Standard Time Stamp Co.“ Charles R. Flint organisiert die Fusion von „International Time Recording Co.“, „The Computing Scale Co.“
und „Tabulating Machine Co.“. Die neue Firma heisst:
„Computing-Tabulating-Recording Co.“, kurz „C-T-R“. Der Firmensitz ist in New York. Sie hat 1 300 Mitarbeiter. Diese Firma wird 1924 in „International Busines Machines Corp.“ umbenannt. Das Produktspektrum der Firma reicht von Waagen, Arbeitszeitgeräten, Schneidemaschinen für Käse und Fleisch zu Kalkulationsmaschinen und Lochkarten.
Das Geschäft mit den vielen unterschiedlichen Produkten brachte mit der Zeit Managementprobleme.
Deshalb wurde Thomas J. Watson, Sr. von der
Register Co.“ abgeworben. Er führte neue Verkaufsstrategien ein:
Verkäufer erhielten hohe Prämien, ein guter Kundenservice wurde eingeführt, die Verkäufer mussten gut gekleidet in dunklen Anzügen auftreten, jeder Mitarbeiter wurde als wichtig angesehen und jeder sollte stolz sein, in dieser Firma zu arbeiten. Er führte den Wahlspruch „Think“ ein. Unter seiner Leitung fokusierte sich die Firma auf Grossaufträge und überliess den Rest kleineren Firmen.
Die erste elektrische Tabularmaschine wird eingeführt. Ein sanfter Druck, und die Taste wurde betätigt. Bei der Konkurrenz musste noch mit Kraft auf die Tasten Neben der Messung der Arbeitszeit, wurde jetzt auch eine Maschine zur Semesterkontrolle der Studenten eingeführt.
Die Firma wurde umbenannt in „IBM“. Unter diesem Namen, war sie allerdings bereits seit 1917 in Kanada Der „Quarter Century Club“ wird organisiert – für Mitarbeiter, die bereits seit 25 Jahren dabei sind.
„Business Machines“ wird gegründet – und hält 40 Jahre durch.
führt als erste Firma überhaupt die gleitende Arbeitszeit ein.
Fred M. Caroll entwickelte die „Caroll Rotary Card Press“ zur Lochkartenerzeugung. 1000 Lochkarten konnten pro Minute erzeugt werden. Diese Maschine erwiess sich als Goldesel.
In Sindelfingen/Stuttgart wird die IBM-Niederlassung Deutschland fertiggestellt.
IBM führte Trainingskurse für Kunden ein.
Die IBM Lochkarte wird redesigned. Sie erhält nun 80 Spalten und kann somit fast das Doppelte an Informationen speichern. Diese Lochkarte wird der Standard schlechthin.
IBM führte die erste Subtraktionsmaschine ein – den Type 4 Tabulator. Bisher gab es nur Buchhaltungsmaschinen, die addieren konnten. Subtrahieren war nicht möglich – nur umständlich über Komplementärzahlen.
1933 wird die zentrale IBM Schulungsabteilung in Endicott/N.Y. eingeweiht. Am Eingang ist das Motto von
Watson zu sehen:
Lese, höhre zu, diskutiere, beobachte, denke.
„Electromatic Typewriters, Inc.“ aus Rochester wird erworben. Damit erfolgt der Eintritt in die Schreibmaschinenbranche.
Die erste elektrische Schreibmaschine wird hergestellt – die letzte im Jahre 1990.
1938 wurde das neue Hauptquartier der IBM in New York eingeweiht.
Wie jede andere Firma auch, musste IBM während des Weltkrieges II voll für die US Regierung Um schwarzen Studenten das Studium zu ermöglichen, wird der „United Negro College Fund“ gegründet.
IBM stellt den ersten Automatic Sequence Controlled Calculator (ASCC).
auch Mark I genannt; 15 m lang, über 2 m hoch und 5 t schwer.
Elektromagnetische Relays wurden zur Addition (1 sec), Division (12 sec) und Multiplikation (6 sec) benutzt.
IBM stellt den ersten Selective Sequence Electronic Calculator (SSEC).
Mit ihm kann zum ersten Male das Rechenprogramm angepasst werden. 21 000 Relays besitzt die Maschine.
IBM Type 604 Electronic interessant war die Kunstruktion; einzelne Teile konnten komplett ausgewechselt werden. Dadurch reduzierte sich die Wartung IBM Card-Programmed Electronic eine Kombination von Buchhaltungsmaschine und elektrischer Scheibmaschine mit Proportionalschrift.
Im gleichen Jahr wird die „World Trade Corp.“ als Tochtergesellschaft gegründet. Sie soll die nicht über IBM in den Jahren ab 1950 klicken Sie hier auf den Button.