Hochtief AG

das deutsche Bauunternehmen

Bestell-Nr.: DM133a
Preisliste
Die Hochtief AG ist
eines der führenden deutschen international tätigen Bauunternehmen.

Mit über 53.000 Mitarbeitern wurde im Jahre 2007 ein Umsatz von ca. 16
Mrd. Euro erzielt.

Mit Entwicklung, Bau, Konzession, Betrieb und
Dienstleistungen deckt der Konzern alles rund um den Bau ab. 85% der
Konzernleistung wird außerhalb Deutschlands erzielt.

Im
größten Baumarkt der Welt (USA) ist Hochtief durch die
Tochter „Turner“ die Nr. 1. Mit „Flatiron“ zählt er in den USA zu den
größten im Straßenbau. Auch in Australien ist er mit der
Tochter „Leighton“ Marktführer. In der boomenden Golfregion steht er mit
„Al Habtoor“ in der Spitzengruppe.

Kennzahlen zur Hochtief-Aktie
 
2006
2007
Anzahl Aktien
70 Mio
Stück
Aktienumsatz/Tag
392.763
556.600
Dividende EUR
1,10
1,30
Kurze Geschichte
der Hochtief AG
1875
Die Brüder Philipp und
Balthasar Helfmann gründen die Firma in Frankfurt/Main.

Balthasar
Helfmann war Schlosser, Philipp war Maurer. 1872 zog Philipp Helfmann von
Kelsterbach, dem Geburtsort der Brüder, nach Frankfurt-Bornheim und war
zunächst Holzhändler, kurz darauf dann Bauunternehmer. 1873 folgte
ihm sein Bruder Balthasar. 1874 verzeichnete das Bornheimer Adressbuch erstmals
die Firma „Gebrüder Helfmann“.

1896
Die Firma wird eine AG. Nach
der Umwandlung in eine AG blieb Hochtief zunächst ein
Familienunternehmen. Die Verantwortung lag allein Philipp Helfmann.

1899
Mit dem „Projekt Bad Orb“ ging
das Unternehmen zum ersten Male neue Wege. Neben dem Planen und Bauen der
Gebäude gehörten die Gestaltung der Außenanlagen, die durch die
„Bad Orb GmbH“ sichergestellte Finanzierung und der Kurbetrieb in die
mittelbare Verantwortung von Hochtief.

1900
Der Stahlbeton tritt seinen
Siegeszug an. Hochtief schreibt hier mit einem Getreidespeicher in Genua
Geschichte. Stahlbeton war mehr als ein neuer Baustoffs. Er revolutionierte die
Bautechnik. Eindrucksvolle Bauwerke waren das 1906/1907 errichtete Stadttheater
in Freiburg und die 1907/1908 erbaute Westend Synagoge in Frankfurt am Main.

Bei diesen Bauten wurde Stahlbeton noch versteckt eingesetzt; man verwendete
ihn bei der „inneren Konstruktion“ und benutzte als Fassadenmaterial
herkömmliche Baustoffe.

1922
Der Firmensitz wird von
Frankfurt nach Essen verlegt
Der Stinnes-Konzerns schloß einen
Vertrag über eine Interessengemeinschaft. Danach sollten sämtliche
Stinnes-Bauten von Hochtief ausgeführt werden. Im Zuge der
Integration in den „Stinnes-Konzern“ wurde 1922 der Firmensitz nach Essen
verlegt. Seit 1923 führte Hochtief offiziell den Namen „HOCHTIEF
Aktiengesellschaft für Hoch- und Tiefbauten vorm. Gebrüder Helfmann“.

1951
Das Geschäft mit dem
Ausland kommt wieder auf die Beine. Der Bau der Nilbrücke Mansourah in
Ägypten (1951-1952) machte hierbei den Anfang. Auch aus der Türkei
erhielt Hochtief Aufträge: 1952 begann der Bau der
Wasserkraftanlage Sariyar, 1953 der der Kraftzentrale Izmir. 1954 beteiligte
sich das Unternehmen an einer Gesellschaft für Hafenbau in Kandla
(Indien).

1999
Die „The Turner Corp.“ in
Dallas/USA wird 100% Tochter
2001
Seit 1981 kauft Hochtief
Anteile der „Leighton Holding Ltd“ in Sydney/Australien. Ab 2001 besitzt das
Unternehmen 50,2%, ab 2007 ca. 55%
2004
Durch den Verkauf der
RWE-Anteile wird Hochtief eine Publikumsgesellschaft.

2006
Die Beteiligungsgesellschaft
„Custodia“ in München erhöht ihren Firmenanteil auf 25,08%
2007
Der spanische Baukonzern
„Avtividades de Construccion y Servicios“ (ACS) in Madrid übernimmt den
Aktienanteil von 25,08% der „Custodia“
2007
Das US-Unternehmen „Flatiron
Construction Corp.“ in Longmont/Colorado wird gekauft