HEW Hamburgische Elektrizitäts Werke

Die Geschichte der HEW

Schon 1879 werden auf den beiden Elbedampfern „Theben“ und „Kosmos“ die ersten elektrischen Glühbirnen installiert und die erste Kaianlage erhält elektrische Bogenlampen. Mit diesem Kunstlicht kann der Hamburger Hafen seine führende Position innerhalb Europas beträchtlich stärken, denn jetzt können die Schiffe auch nachts be- und entladen werden.

Auf der Gartenbauausstellung an der Moorweide wird die erste öffentliche Beleuchtung vorgeführt Im Hamburger Hafen und auf dem Rathausmrkt wird die erste öffentliche Beleuchtung installiert. Die Beleuchtung im Rathaus wird von Gas auf Strom umgestellt Der erste elektrische Stromzähler wird im Weinrestaurant „Börsenkeller“ eingebaut Am Sandtorkai und in der Innenstadt in der Poststrasse werden Kraftwerke gebaut „Schuckert & Co.“ und die Stadt Altona schliessen einen Vertrag über die Stromlieferung Der erste elektrische Hafenkran der Welt wird in Hamburg eingesetzt In der Funkstrasse in Altona gehen die Städischen Elektrizitätswerke in Betrieb Elektrizitätswerke in der Poststrasse werden durch „Schuckert & Co.“ Insgesamt sind 14 000 Strassenlampen an die Städtischen Elektrizitätswerke angeschlossen Am 15. März werden die HEW gegründet. Altona wird von der HEW versorgt und das Elektrizitätswerk in Bergedorf wird in Betrieb gesetzt Das KW Barmbek geht ans Netz, die Übernahme durch die HEW erfolgt erst am 30.Juli 1901 Das seit 1896 bestehende Stromlieferungsabkommen zwischen der Stadt Altona und den HEW wird von der Stadt Altona zum 1. Oktober 1901 gekündigt. Altona übernimmt das KW in der Funkstrasse wieder selbst Die Strassenbeleuchtung in Hamburg wird auf Bogenlampen umgestellt Das erste Verwaltungsgebäude der HEW wird am Pferdemarkt gebaut Schuckart & Co. in Nürnberg zieht sich aus der HEW zurück. HEW geht an die Börse HEW soll das gesamte Staatsgebiet von Hamburg versorgen; der Staat Hamburg beteiligt sich deshalb an der HEW In Tiefstack wird das erste Grosskraftwerk der HEW in Betrieb gesetzt Alle KW im Freihafen übernimmt nun die HEW Die HEW gründet gemeinsam mit der Firma „Rudolf-Otto-Meyer“ die „Fernheizwerk Hamburg GmbH“ zur Nutzung der Kraft-Wärme Kopplung In Hamburg gibt es die erste Die Aufteilung in die Monopolgebiete beginnt. HEW und die „Nordwestdeutschen KW“ stecken ihr Versorgungsgebiet Elektrische Betriebe AG“ und die HEW gründen die „Stromversorgung Durch die Umstellung auf Reichsmark, wird das Grundkapital der HEW auf 66,008,536 RM festgelegt Die Umstellung von Gleichstrom auf Wechselstrom beginnt Der Stromabsatz soll gesteigert werden.

HEW führt deshalb ein System zur Ratenzahlung beim Kauf von elektrischen Geräten ein. Elektrische Heisswasserspeicher erhalten einen speziellen niedrigen Strom-Sondertarif. Der grösste Dieselmotor der Welt (15 000 PS) wird im KW Neuhof als Reservegenerator in Betieb genommen Die HEW verschickt zum ersten Male die Kinder von Betriebsangehörigen in ein Kinderheim auf der Insel Das KW Poststrasse und das KW Bille wird stillgelegt HEW führt die Müllverbrennung im KW Borsigstrasse ein Die HEW Hauszeitschrift „Unser Bisher wurden die Arbeiter wöchentlich entlohnt; dies wird nun auf Monatslohn umgestellt.

Jahresumsatz beträgt 1 Milliarde RM Der Hamburger Senat beschließt das „Groß-Hamburg-Gesetz“. Die Hafenstädte Altona und Harburg und das Umland werden eingemeindet. Das Absatzgebiet der HEW wird dadurch verdoppelt Die HEW bildet zum ersten Male eigene Die HEW wird an die britische Besatzungsmacht übergeben. Durch Kriegsschäden beträgt die übriggebliebene Leistung nur noch 116 MW, ca. 1/4 der Vorkriegsleistung Große Teile Hamburgs wurden durch Bomben der Engländer zerstört. Zur Wohnraumbeschaffung für die Mitarbeiter gründet die HEW die „Grundstücksgesellschaft Elbe GmbH“.

Langsam wird die Vorkriegsleistung wieder erreicht. Sogar West-Berlin wird mit HEW-Strom beliefert. Hierzu wird der Strom vom KW Ost-Hannover am Anschlusspunkt Hagenow in das mecklenburgische Netz eingespeist. Die DDR liefert dann Strom für West-Berlin – dies geht dann bis 1956.

Eine Windkraftversuchsanlage wird bei Büsum in Betrieb genommen Der Umtausch der HEW RM-Aktien in DM-Aktien ist abgeschlossen Die 5-Tage Woche wird bei HEW Die Lohn- und Gehaltsabrechnung wird auf das nun modernste Lochkartenverfahren Im gleichen Jahr wird die Betriebskrankenkasse der HEW Die gesamte Stromleistung der HEW Kraftwerke beträgt 1 Der Arbeitslohn und das Arbeitsgehalt wurden bisher bar ausbezahlt. Nun erfolgt die Auszahlung auf ein Konto.

ersten Male nach dem Weltkrieg II werden wieder Lehrlinge ausgebildet.

KW Wedel geht in Betrieb HEW hat nun 1.000 Fernwärmekunden und versorgt 50 000 Strassenlaternen in Hamburg mit Strom Die HEW und die „Nordwestdeutsche Kraftwerke AG“ gründen die „Kernkraftwerks Die HEW Belegschaft kann zum ersten Male verbilligt HEW Aktien kaufen (Belegschaftsaktien) Das Kernkraftwerk Stade geht in Betrieb.

Die HEW und die „Nordwestdeutsche Kraftwerke AG“ gründen die „Kernkraftwerks Krümmel GmbH“ Das Kraftwerk Moorburg geht in Betrieb Die HEW und die „Nordwestdeutsche Kraftwerke AG“ gründen die „Kernkraftwerks Brokdorf Das Kernkraftwerk Brunsbüttel geht in Zum ersten Male beginnen auch weibliche Lehrlinge die technische Ausbildung „GROWIAN“ geht in Betrieb und die letzte Gas-Strassenlaterne in Hamburg wird auf Strom umgestellt.

Das Kernkraftwerk Krümmel geht in Der „Erste Deutsche Windenergiepark“ im Kaiser-Wilhelm-Koog wird eröffnet. HEW ist mit 20% Nach der Wiedervereinigung Deutschlands übernimmt die HEW die „Westmecklenburgische Energieversorgung (WEMAG)“ und mit der EVS die „Energieversorgung Sachsen Ost (ESAG)“ HEW fördert Solarstrom mit kostenorientierter Einspeisevergütung HEW hat nun eine eigene Internet Homepage: www.hew.de Monatl. Stromrechnung der Haushalte (€) Anteile in % Um Strom zu benutzen, muß es vom Kraftwerk zum Kunden geliefert werden. Dieses Stromnetz ist komplex und unglaublich groß.

Hier finden Sie einige Informationen darüber.

Die Stromkonzerne fahren kräftige Gewinn ein. Jahrelang hatten die Energieerzeuger Wettbewerbshüter, Politiker und Bürger an der Nase herumgeführt. Wettbewerb herrschte kaum, denn die Absatzgebiete ihrer Waren (Strom) waren wie amerikanische Goldgräberclaims abgesteckt. Der fehlende Wettbewerb führte zu überhöhten Preisen. Gleichzeitig wurden wichtige Investitionen in Kohlendioxid-arme Kraftwerke verschoben – denn das brachte ja weniger Dividende für die Aktionäre. Lange schaute die Politik diesem Treiben tatenlos zu – erst 2007 machte sich Verbraucherprotest bemerkbar. Neue und schärfere Gesetze wurden erlassen und zum Wechsel des Stromlieferanten Nach einer Durchsuchung der Geschäftsräume von E.on und der Zwischenlagerung dieser Aktien in einem E.on-Gebäude wurde der versiegelte Raum aufgebrochen. Die Staatsanwaltschaft behauptet, daß dadurch eventuell wichtige Aktien manipuliert sein könnten. E.on sieht sich einer Strafe von 250 Millionen EUR ausgesetzt.

Aber nicht nur die überhöhten Strompreise, auch die sonstigen Energiepreise wie z.B. bei Gas führen zu vermehrten Eingriffen der Politik. Bei den Gaspreisen soll es in den vergangenen Jahren zu Absprachen über Märkte, Mengen und Preise gekommen sein.

Auch die Durchleitung des Stromes durch die Stromkabel soll zu überhöhten Preisen geführt haben. Hier will die Bundesnetzagentur kräfig kürzen. Um Strafzahlungen zu umgehen, gab es im März 2006 einen Kuhhandel mit der EU-Kommission. Einer der großen deutschen Stromerzeuger verkauft das firmeneigene Stromkabelnetz und geht damit straffrei aus. Da aber besonders das Stromkabelnetz ein wichtiger Punkt im deutschen Energiemarkt ist, gab es hierüber einen heftigen Disput mit der Bundesregierung.

Nach Expertenmeinung gibt es demnächst eine Stromlücke. Die Kraftwerke in Deutschland können den benötigten Strom nicht mehr liefern, da alternative Energien noch nicht ausreichend vorhanden sind und die Kernkraftwerke abgeschaltet werden.

Also werden neue Kohlekraftwerke geplant.

Das Stromnetz ist komplizierter als gedacht. Schon kleine Ausfälle können zu großen Störungen der Versorgung führen. Außerdem sorgen die momentanen Besitzverhältnisse der Stromnetze zu überhöhten Mehr Infos finden Sie