Die MAN-Gruppe
Nutzfahrzeuge und Maschinenbau
pߥpߥ?̤?ʤ?ߥ?ߥ@?ߥ MAN Gruppe
Preisliste
Die MAN Gruppe ist eines der führenden europäischen Investitionsgüter-
Unternehmen im Nutzfahrzeug-, Maschinen- und Anlagenbau.
Mit 76 000 Mitarbeitern wird ein Umsatz von 16 Milliarden EUR
erwirtschaftet, davon 70 % im Ausland.
1986 entstand aus der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg und Teilen der
Oberhausener GHH die neue MAN mit fünf Kernbereichen.
Die MAN-Holding steht (Geschäftsbericht 2001) gut da. In den Jahren seit
1954 stieg der Umsatz um 54 %, das Ergebnis um 265 % und Mitarbeiter
wurden 27 % mehr eingestellt.
Die MAN strebt die Marktführerschaft in der Verbindung von Maschinenbau
und Elektronik an.
In 40 % aller Aktivitäten belegt MAN die Weltmarktplätze 1 und 2.
MAN Gruppe
Preisliste
Bestell-NR.: DM190
MAN Gruppe
Preisliste
Bestell-NR.: DM192
1281
Die Einwohner von „Bievanc“ kommen zum Pfarrverband „Stoerkerotha“.
1338
Sterkrade kommt unter die Landeshoheit Kleve.
1701
Sterkerade geht in den Besitz von Preussen über..
1758
Die Eisenhütte „St.Antony“ in Oberhausen wird eingeweiht – das erste
schwerindustrielle Unternehmen im Ruhrgebiet.
1781
Die Genehmigung zum Bau der Eisenhütte „Gute Hoffnung“ wird erteilt.
1782
Die Hütte „Gute Hoffnung“ in Oberhausen geht in Betrieb
1787
die Firma liefert Schienen für den „Rauendahler Kohlenweg“, die erste mit Pferden
getriebene Eisenbahn in Deutschland.
1806
Herzog Murrat errichtet das Grossherzogtum Berg, deshalb wird Sterkrade französisch..
1808
Die Hütten „St.Antony“,“Gute Hoffnung“, „Neue Essen“ schliessen sich zur
Hüttengemeinschaft und Handlung Jacobi zusammen.
Besitzer waren nun: Jacobi, Haniel, Huyssen
1810
die „offene Handelsgesellschaft Gutehoffnungshütte“ wird gegründet.
1814
Die erste Dampfmaschine wird geliefert.
1815
Sterkrade wird wieder preussisch
1839
Die erste Lokomotive wird geliefert
1840
in Augsburg wird die Sander`sche Maschinenfabrik gegründet.
1841
Gründung der Firma „Klett & Comp.“ in Nürnberg.
1842
Die älteste Sparkasse im Ruhrgebiet, die Werkssparkasse bei der Gutehoffnungshütte
wird gegründet.
1844
Die Sander`sche Maschinenfabrik wird in Reichenbach`sche umbenannt.
1845
Die erste Buchdruck-Schnellpresse wird geliefert.
1857
Umbenennung der Reichenbach`schen in „Maschinenfabrik Augsburg AG“.
1873
Der erste Kühlschrank „System Linde“ wird hergestellt.
„Klett&Comp.“ wird umbenannt in „Maschinenbau AG“, die oben genannten Hütten heissen nun
„Gutehoffnungshütte“. In Nürnberg gründet Johannes Renk eine Mechanische Werkstatt.
1875
Rudolf Diesel baut den ersten Dieselmotor der Welt.
1889
Die Trinkwasserversorgung erfolgt nun durch Rohrleitungen
1893
MAN wird zur Wiege des Dieselmotors
1897
Es gibt im Hotel „Rheinischer Hof“ den ersten Fernsprecher in Sterkrade
1898
Zusammenschluss der Nürnberger und Augsburger Firmen zur
„Vereinigten Maschinenfabrik Augsburg“
1901
In 276 m Tiefe wird Kohle gefunden
1903
Die erste Kohle wird gefördert
1908
Umbenennung in M.A.N = Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg
1900
Dampfturbinen werden hergestellt
1903
Nun werden auch LKW produziert
1918
Nach dem Weltkrieg I gehen wichtige Auslandsniederlassungen und Patente verloren.
Ausserdem bauen die Siegermächte Produktionsanlagen ab.
1920
M.A.N wird an die GHH angegliedert
1924
Die Deggendorfer Werft wird gegründet und fusioniert mit GHH.
1930
die niederländische Ferrostaal wird durch die GHH übernommen.
1945
alle Auslandsniederlassungen gehen verloren; die Alliierten kontrollieren die GHH.
1950
Die GHH wird neu geordnet durch Ausgleiderung der Hüttenwerke Oberhausen,
der Bergbau AG „Neue Hoffnung“
und Namensänderung in „Gutehoffnungshütte Aktienverein“.
1955
Eröffnung des M.A.N.-LKW Werkes in München.
1969
GHH wird Tocher der MAN
1971
Beteiligung am Raumfahrtprojekt „Trägerrakete ARIANE“
1972
Übernahme der Automobilwerke „Büssing“ in Braunschweig.
1973
Inbetriebnahme der weltweit ersten Helium-Gasturbine im Heizkraftwerk Sterkrade
der GHH.
1979
Fusionierung der „Roland Offsetmaschinenfabrik Faber & Schleicher“ zu MAN-Roland.
1980
Die dänische B&W Diesel wird erworben. Die GHH ist nun der „MAN Unternehmensbereich GHH Sterkrade“
1984
Das erste Retortenbaby des Ruhrgebietes wird in Sterkrade geboren.
1997
Übernahme der Borsig-Aktivitäten
2000
„MAN Turbo“ wird gegründet.
2005
Die bisherigen Großaktionäre Allianz, Commerzbank und Münchner Rück verkaufen
ihre ca. 25% Firmenanteil an internationale Investoren.
MAN hat nun 100% Freefloat an der Börse.
2006
Der Druckmaschinenhersteller „MAN-Roland“ wird verkauft. Die „MAN-Gruppe“
konzentriert sich ganz auf „Transport-related Engineering“.
Die Stahlindustrie war einmal das Rückrat der deutschen Industrie und das Ruhrgebiet mit den
Kohlezechen und Stahlwerken der Nabel Deutschlands. Aber das ist vorbei, Stahlwerke und Zechen
mussten schliessen. Die Städte konnten endlich aufatmen und es ist wunderschön heute durch
die Ruhrgebietsstädte zu laufen.
Es gab auch ein Datum – der 19.12.1997 – an dem wurden die Lichter in der langen Geschichte der
Stahlproduktion ausgedreht.
In der Mitte des 18-Jhd. stellte Freiherr Franz von Wenge (Domherr aus Münster) fest,
dass sich in der Emscherniederung Erz befand. Das Erz befand sich
direkt unter der Rasendecke und kam nach Oben; es wurde „Raseneisenstein“ genannt. Von Wenge beschloss eine
Eisenschmelze zu bauen. Ein langwieriges Verfahren, denn die zahlreichen Fürsten und Bischöfe, die durch die
deutschen Kleinstaaten ihr Wesen treiben konnten,
hielten überall die Hand auf.
Die Schürfrechte wurden 1741 vergeben, aber erst im Jahre 1757 konnte mit dem
Bau der „Antonyhütte“ begonnen werden.
Zur Erzschmelze musste Holzkohle aus dem Fernewald benutzt werden, Koks war noch unbekannt. Die Hütte hatte viele
Schwierigkeiten zu umschiffen, teils Materialmangel
teils Unfähigkeit der Pächter oder Betriebsleiter. Die Hütte wurde 1791 an die Äbtissin von Essen verkauft.
Hüttenmeister Eberhard Pfandhöfer war bis 1783 Pächter der Antonyhütte.
Nach dem die GHH 1782 gegründet wurde, übernahm
er diese Hütte. Er wollte aber unbedingt eine Hütte in Sterkrade, die Erlaubnis zum Bauen erhielt er 1781. Die 1782
dann gebaute Hütte bestand aus einem Hochofen und einem Windofen. Da auf der Lipper Heide ebenfalls Eisenerz entdeckt
wurde, kam die 3. Hütte „Neu-Essen“ hinzu. Aber drei Hütten nebeneinander erwies sich als zu unwirtschaftlich. Deshalb
schlossen sich die drei Hütten am 5. April 1810 zusammen.
Am 1. Januar 1873 wurde aus der „Hüttengewerkschaft Jacobi, Haniel und Huyssen“ der
„Aktienverein Gutehoffnungshütte“.
Eisenerz wurde bisher immer noch mit Holzkohle geschmolzen. Erst ca. 1850 wurde Koks erfunden. Nun konnten wirkliche
Hochöfen gebaut werden. Rechtzeitig, um z.B. den gewaltigen Bedarf an Eisenbahnschienen zu befriedigen. Die
Antonyhütte wurde 1843 stillgelegt und 1876 geschlossen.
Das Siemens-Martin-Verfahren zur Stahlerzeugung wurde bei der GHH im Jahre 1879 eingeführt und 1882 wurde auf das
Thomasverfahren umgestellt.
Die Belegschaft der GHH wuchs von 10 000 (1894) auf 30 000 (1914) an.
Die Familie Krupp hatte auch ihre Finger in der GHH. Krupp war schon 1587 eine alteingesessene
Familie in Essen. Mit Geldern der Familie Krupp baut Pfandhöfer die Eisenhütte,
bekommt aber finanzielle Probleme und flieht 1799 nach Holland.
Die Witwe Helene Amalie Krupp ersteigert die Hütte und verkauft diese 1808 weiter an Jacobi,
Haniel und Huyssen.
Die Kennzahlen der MAN AG
2002
2003
2004
2005
2006
Auftragseingang(Mio EUR)
15.720
13.744
15.645
14.338
16.567
Umsatz Dieselmotore(Mio EUR)
1.408
1.312
1.421
1.666
1.802
Umsatz Nutzfahrzeuge(Mio EUR)
6.564
6.707
6.799
7.377
8.685
Mitarbeiter(Inland)
48.683
41.497
37.297
28.978
29.399
Mitarbeiter(Ausland)
26.191
22.661
21.711
20.183
20.891
Dividende (EUR)
0,60
0,75
1,05
1,35
2,00