Chrysler

die Geschichte der Autos

W.Chrysler beginnt eine Lehre bei der Union Pacific in Ellis/Kansas W.Chrysler wird mit 33 Jahren Top Manager der Chicago Great Western Railway. Gehalt: 350 $ / Monat. Er kauft sich für 5 000 $ sein erstes Auto; einen weissen Locomobile Phaeton mit roter Innenausstattung.

W.Chrysler wird Produktionschef der Buick Motor Co. in Flint/Michigan einer Tocher der General Motors Co. Er fing dort mit einem Jahresgehalt von 6 000 $ an. Er schaffte eine Steigerung der Tagesproduktion von 20 auf 550 Fahrzeuge.

W.Chrysler wird Präsident von Buick und schafft es die Firma zur profitabelsten Marke bei General Motors zu machen.

W.Chrysler wird zusätzlich noch Vizepräsident von GM und verantwortlich für die Produktion.

W.Chrysler tritt von seinem Posten bei GM zurück, da er Meinungsverschiedenheiten mit dem Boss William C. Durant hat.

Aber der Ruf von Chrysler ist so gut, dass er bei Er bekommt freie Hand für seine Arbeiten und ein unglaubliches Gehalt: 1 Million $ pro Jahr.

Zusätzlich bringt er die Maxwell Motor Co. wieder auf Trapp und wird ein Jahr später deren Präsident.

stellt 3 Ingenieure ein, die ein völlig neues Auto entwickeln sollen, damit Willys-Overland wieder Gewinne macht.

Das neue Auto ist fertig und wird „Chrysler Six“ genannt. Aber es ist noch nicht im Handel erhältlich. Deshalb darf es Chrysler nicht auf der New York Car Show zeigen. Er mietet stattdessen die Lobby eines nahen Hotels für die Vorstellung. Die Presse sieht im Chrysler Six eine wahre Sensation. Das Auto erreicht 110 km/h bei 68 PS und einem Hubraum von 3.3 L. Es hat bereits hydrauliche Bremsen an allen Rädern und Stossdämpfer. Das Auto wird 32.000 Mal verkauft.

Am 6. Juni geht die Maxwell Motor Corp. an die Chrysler Corp.

Am Jahresende gibt es ca. 3.800 Chrysler Händler in den Chrysler führt als erster US-Hersteller Schwingungsdämpfer Die Chrysler-Modellpalette umfasst 3 Serien, deren Modellname die jeweilge Höchstgeschwindigkeit angibt: Serie G-70, G-58 und G-80.

Chrysler ist nun auf Platz 5 der US-Hersteller.

Für das untere Preissegment wird der Typ „Plymouth“ eingeführt. Das erste Modell kostete 670 $ und hatte 45 PS und Hydraulikbremsen an allen Rädern; die Karosse ruhte auf Gummilagern.

Für das mittlere Preissegment wurde die Marke „DeSoto“ gebaut. Nach 14 Monaten sind bereits 100.000 Stück verkauft.

Mit der Dodge Brothers, Inc. übernimmt Chrysler eine fünfmal so grosse Firma. (Dodge stellte seit 1914 Autos her und fertigte ab 1916 als erster Hersteller Ganzstahl-Karossen in Grosserien).

Zusammen mit Ford und GM gehört Chrysler nun zu den Grossen Drei Chrysler baut das „Chrysler Building“ in New York, das mit 77 Stockwerken das damals höchste Gebäude der Welt war.

Folgende Serien werden hergestellt: Chrysler, Dodge, Imperial, DeSoto, Plymouth eine revolutionäre Triebwerksaufhängung wird unter dem Namen „Floating Power“ eingeführt. Dabei wird das Chassis durch eine Blattfederung unter dem Getriebe und Gummilager von Motorenvibrationen ferngehalten. Auch der Bremskraftverstärker wird eingeführt und Rostschutz für die Karosse.

„Oilite“ – heute würde man sagen ein „denkendes Metall“ – wird eingeführt. Dieses grobporige Metall kann bis zu 30% seines Gewichtes Öl absorbieren und es unter Druck wieder abgeben.

Chrysler gelingt es als einzigen Autoproduzenten trotz Weltwirtschaftskrise die Verkaufszahlen zu halten.

E s wird Sicherheitsglas eingeführt, dass zerbröckelt und nicht zersplittert.

es werden die stromlinienförmigen Modelle Chrysler Airflow, DeSoto Airflow und Imperial Airflow produziert. Der Imperial ist das erste USA-Auto mit gewölbter Frontscheibe.

Walter P. Chrysler stirbt am 18. August im Alter von 65 Jahren.

Willys-Overland wird mit der Jeep-Herstellung beauftragt. Wo her kommt der Name „Jeep“?. Die eine Legende besagt von den Buchstaben „GP“ („General Purpose“), was die generelle Einsetzbarkeit des Autos bezeichnen soll. Die andere Legende besagt, der Name kommt von einer Cartoon-Figure „Eugene the Jeep“.

Willys-Overland wird 1963 zur Kaiser-Jeep Corp., die 1970 für 70 Mill. $ an die verkauft wird. 1987 kauft Chrysler die AMC.

Chrysler nimmt die Fahrzeugproduktion mit leicht modifizierten Vorkriegsmodellen wieder auf.Der „Town&Country“ kommt mit Holzverkleidungen auf den Markt.

Die ersten neu entwickelten Nachkriegsmodelle kommen auf den Aus Sicherheitsgründen werden die Armaturenbretter Zündschloss und Anlasser werden verbunden.

Ebenso wie Daimler mit seiner DASA baut auch Chrysler Raketen:

Jupiterrakete für die US-Army.

Chrysler hat durch den Kauf des Karosserieherstellers Briggs nun ebenfalls einen eigenen Karosseriemacher.

Die Teststrecke in Chelsea/Mich. wird eingeweiht. Testfahrer stellen darauf einen neuen 24-Stunden Geschwindigkeitsrekord auf: Durchschnitt 190 km/h bei einer Fahrstrecke von 2 836 Meilen.

Die preiswerteste Chryslermarke – Plymouth – wird mit V8-Motoren ausgestattet.

Das „Forward Look“ Styling wird vorgestellt.

US-Hersteller bietet Chrysler Transistorradios an.

Auch Chrysler denkt an Globalisierung und kauft Teil des franz. Simca und vertreibt diese Marke auf dem US-Markt.

Als erster Hesteller bietet Chrysler eine automatische Geschwindigkeitskontrolle an.

Mit der Einführung des „Valiant“ verkauft Chrysler nun auch Alle Fahrzeuge werden mit Drehstromgenerator Die Marke „DeSoto“ wird nach 33 Jahren eingestellt.

sind nun selbsttragend.

Chrysler importiert von seinem japanischen Partner (Mitsubishi Motors) Kleinwagen und LKW und bietet diese unter „Dodge“ und „Plymouth“ Die AMC übernimmt Kaiser-Jeep Corp Chrysler kauft 50% von Mitsubishi Motors Corp.

Die europäischen Anteile werden an Peugeot-Citroen verkauft.

Die ersten Frontantriebautos „Dodge Omni“ und „Plymouth Horizon“ werden Der legendäre Lee A. Iacocca wird Präsident.

Chrysler erhält 1.5 Milliarden $ Kredit vom Staat (Unterzeichnung durch US-Präsident Jimmy Carter).

Chrysler verkauft seinen Geschäftsbereich Verteidigung an Einführung des Dodge Caravan und des Plymouth Voyager als Minivan. Diese können 7 Personen und viel Gepäck transportieren und passen in normale Garage.

Chrysler kauft sich mit 15.6% bei Maserati ein und wird eine Holding aus: Chrysler Motors, Chrysler Financial, Gulfstream Aerospace und Chrysler Technologies.

Chrysler und Mitsubishi gründen in Normal/Illinois das Kleinwagenunternehmen „Diamond Star Motors“.

Für 800 Millionen $ wird AMC gekauft und erhält dadurch auch die Marke „Jeep“. Auch der Export von Autos nach Europa wird wieder aufgenommen. Neben Meserati besitzt Chrysler nun auch Lamborghini.

Eine Joint-Venture wird mit Steyr-Daimler-Puch gegründet um Minivas für Europa zu produzieren. Die „Chrysler Technologies“ wird „New Venture Gear“,die erste Joint-Venture zweier US-Autounternehmen wird gegründet: Chrysler und GM.

gründet die „Pentastar Transportation Goup“ zur Autovermietung.

wird ein Kostensparprogramm von 1 Milliarde $ umgesetzt.

Robert J. Eaton wird Nachfolger von Iacocca.

In Detroit wird das Jefferson North Montagewerk für 1.6 Milliarden $ eingeweiht. Hier sollen Jeep Grand Cherokee gebaut werden.

Der „Dodge Viper“ wird als 2-sitziger V10-Sportwagen produziert. Es ist das erste Chrysler-Auto, welches von einem „Platformteam“ entwickelt wurde.

Lamborghini wird an MezaTech Ltd. verkauft.

In Österreich wird mit der Produktion des „Grand Cherokee“ Die neue Firmenzentrale in Auburn Hills/Michigan wird eingeweiht.

fusionieren. Jürgen Schrempp (Chef der Daimler-Benz AG) und Robert Eaton (Chef von Chrysler) geben am 7.5.1998 die Fusion zum drittgrößten Autoproduzenten bekannt. Schrempp will die „Welt-AG“ bauen. Am 17.11.1998 wird die neue „DaimlerChrysler“-Aktie an der Börse gehandelt. Doch eigentlich gibt es nur Probleme. Im 3.Quartal 2000 macht Chrysler bereits 600 Mio Eurpo Verlust. Die Notbremse wird gezogen und Dieter Zetsche muß nach Detroit.

Er schließt 6 Chrysler-Werke und entläßt 26.000 Mitarbeiter.

2001 beträgt der Verlust schon 5 Milliarden EURO. Auch die Partnerschaft mit dem japanischen Autohersteller „Misubishi“ geht völlig daneben. Am 28.7.2005 kündigt Schrempp seinen Rücktritt an. Auch die deutsche Zentrale erwischt es; ca. 14.000 Stellen werden in Deutschland gestrichen. Am 14.5.2007 verkauft Daimler 80.1% seiner Chrysleranteile an den Finanzinvestor „Cerberus“. Auch Schrempp`s Vorgänger Edzard Reuter setzte auf die falschen Pferde und wollte einen „integrierten Technologiekonzern“ bauen.

Hierzu kaufte er 1985 die „MAN“-Anteile vom Triebwerkshersteller „MTU“ und das Luft- und Raumfahrtunternehmen „Dornier“. Danach kam noch der Elektrokonzern „AEG“ und „Messerschmitt-Bölkow-Blohm“.

Chrysler und Daimler trennen sich wieder.