Burroughs Corporation
Von der Addiermaschine zum Computer
William Seward Burroughs war der Erfinder der Addiermaschine. Es gab zwar schon Vorgängermaschinen, aber die waren unzuverlässig. Seine Erfindung war ein mit Öl gefüllter Zylinder, der – unabhängig wie stark die Kurbel jeweils betätigt wurde – immer einen gleichmässigen Druck auf den Addier Mechanismus brachte. William starb mit 43 Jahren, kurz vor der Geburt seines Sohnes. William vererbte jeweils 100 000 $ in Aktien an seine 4 Kinder mit der Anweisung, diese Aktien zu verkaufen. Er meinte, die Addiermaschine hat keine Zukunft. Aber William`s Ehefrau überzeugte ihren Sohn Mortimer nicht alle Aktien zu verkaufen. Und siehe da, die paar, die er noch behalten hatte stiegen bis 1929 auf einen Wert von 200 000 $. Die restlichen Aktien verkauften sie noch rechtzeitig vor der Depression.
Die Aktien der Firma hielten also andere in der Hand – und machten viel Geld damit In den späten 1980ern fusionierte Burroughs mit Burroughs Addiermaschine wurde am 21. August 1888 als Patent angemeldet. Es wird gesagt, das Burroughs die ersten 50 Stück zerstörte, da sie einen Konstruktionsfehler hatten. In das Innere der Maschine konnte man sehen und nach dem Addiervorgang bewegten sich die Hebel und Räder und zeigten einen wundervollen Mechanismus. Die Maschine war so schwer, dass ein fester Platz in der Bank (z.B.) gefunden werden musste. Und sollte sie doch einmal an einem anderen Platz benötigt werden, dann gab es hierfür einen speziellen Wagen. Burroughs dominierte den Markt für lange Zeit.