BASF

vom Anilinfarbstoff zum Weltkonzern

gründet 1865 die BASF, die Badische Anilin- und Sodafabrik. Die Firma soll Teerfarbstoffe herstellen, so z.B. Anilin für die Textilindustrie. 1871 kommt der rote Farbstoff „Alizarin“ hinzu. Dann folgen Eosin, Auramin und Ab 1880 beginnt der Wettlauf um die künstliche Herstellung von Indigo. Nach 17 Jahren Forschung gewinnt die BASF das Rennen. 18 Millionen Goldmark hat die Forschung gekostet – mehr als das vorhandene Grundkapital.

Die zunehmende Bevölkerung und deren Wohlstand bedingt grössere Erträge in der Landwirtschaft.

Hierzu wird Ammoniak preiswert und in grossen Mengen benötigt. Und das gibt es durch das 1912 entwickelte Haber-Bosch-Verfahren.

1913 geht die erste Ammoniaksynthese-Anlage in Oppau in Betrieb. 1914 wird das Agrarzentrum Limburgerhof eingeweiht – die Agrarchemie wird gegründet.

Am 21. September 1921 wird das Stickstoffwerk in Oppau durch eine Explosion vollständig zrstört.

Auch die Gemeinde Oppau selbst ist davon betroffen. Es sterben insgesamt 500 Die schlechte wirtschaftliche Lage im Deutschen Reich bringt die chemische Industrie näher zusammen.

Seit langem gibt es schon Kooperationen. Aber 1925 fällt die Entscheidung:

BASF, Hoechst, Bayer und drei weitere Unternehmen gründen die I.G.

Farbenindustrie (Interessengemeinschaft Farbenindustrie). Die Zentrale wird nach Frankfurt verlegt.

Die Entwicklung des Haber-Bosch-Verfahrens bringt auch viel Know-How in der Hochdrucktechnik. Und die wird nun Schwerpunkt bei der BASF. Nach dem die Autos ihren Siegeszug angetreten haben, setzt auch die BASF verstärkt auf die Herstellung von Treibstoffen und synthetischen voraus, dass die Erdölvorräte nur noch wenige Jahre ausreichen. BASF setzt deshalb auf die Kohlehydrierung (Braunkohle).

verlässt das erste Auto mit dem aus Hydrierung erzeugten Benzin die Fabrik. 1930 wird mit „BUNA“ der erste synthetische Kautschuk hergestellt.

Zu Beginn der 30er Jahre macht die BASF eine bahnbrechende Erfindung: Das Magnetophon. Dieses wurde in Zusammenarbeit mit Am 30. Januar 1933 wird Adolf Hitler zum Reichskanzler gewählt. Die wird auch in dessen Machenschaften verstrickt. Durch den Beginn des Weltkrieges II wird überall die Kriegswirtschaft eingeführt.

Nicht lange nach Beginn des Weltkrieges II werden die Werke in Oppau und Ludwigshafen bombardiert. Die Zerstörung ist fast total. Amerikanische Truppen besetzen die BASF am 23. März 1945.

65 Luftangriffe geflogen.

Das Resultat: 33% der Gebäude sind völlig zerstört und 61% sehr schwer.

beaufsichtigen den Wiederaufbau der Werke und im November 1945 wird die I.G.

Farben zerschlagen. Nun heisst es wieder selbständig agieren.

wird die BASF als eine der drei Nachfolgegesellschaften wieder ins Kurz darauf wird die französische Sequesterverwaltung beendet.

Mit dem Beginn des deutschen Wirtschaftswunders beginnt auch die Ära der Kunststoffe.

Grundlage hierfür sind die vielen Forschungen noch zur Zeit der Perlon und Nylon werden in den 1950ern zum Verkaufsschlager.

15 Jahre nach seiner Enbtdeckung kommt Polyamid auf die Siegertreppe.

Die BASF entwickelt 1951 das Styropor. Endlich mal ein Produkt, welches zu 98% aus Luft besteht und deshalb kaum etwas wiegt und hervorragend isoliert.