Innstadt Brauerei

der deutsche Saft

Die Geschichte der Innstadt-Brauerei Die Analen des St. Johannes Spitals berichten von einem Brauhaus „am Graben enhalb der Innpruck“. An der gleichen Stelle befindet sich auch heute noch die nach fast 700 Jahren.

1408: Die Innenstadt von Passau wird mit einer Ringmauer umgeben. In deren

Schutz entwickelt sich die Stadt prächtig.

1680: Im „Schaffnerhof“ ist das „Innpruckamt“ untergebracht und das „Preyhaus“

Heute steht dort die Verwaltung der Innstadt AG.

1809: Ein grosses Feuer zerstörte den Schaffnerhof

1812: Aus dem Feuer entsteht die neue Brauerei durch Lorenz Lang. Die Bedingungen durch

den Kauf lauteten:

„Lorenz Lang erwirbt am 13. November 1812 die Schaffnerhofbrandstatt in der mit der Dareingabe einer realen Bierbräugerechtigkeit an den Käufer, unter der besonderen Bedingung, daß in dem auf dieser Brandstätte zu errichtenden Bräuhaus eine verhältnismäßige Quantität Märzenbier erzeugt und außer der in Bayern üblichen Schankbierzeit kein anderes als das Märzenbier verkauft werden sollte.“ Die Brandstatt kaufte Lang vom Kgl. Rentenamt Passau für 4.000 fl. (Florin/Gulden) bei einer Lizitation.

1836: Josef Fladt (ein Vetter von Lorenz Lang) übernimmt die Brauerei nach dem Tode von

Lang. Zusammen mit der Witwe betrieb er die Brauerei bis 1871.

1873: Die Brauerei wechselt den Besitzer. Ferdinand Rosenberger (Passau) und Johann

kaufen die Firma und machen diese zu einer führenden bayerischen Brauerei.

1874 wird die Firma eine AG.

Der Bierabsatz betrug 10 000 hl.

Als erste Brauerei aus der Provinz lieferte Innstadt 1876 Bier nach München In Berlin, Leipzig und Wien werden Niederlassungen gegründet

1892: Carl Angermann wird Vorstand – für fast 50 Jahre

1893: Innstadt führt Flachenbier ein

1898: Mit der Entwicklung des Dynamos produzierte Innstadt den eigenen Strom. Der

Strom wird für die eigene Brauereigaststätte „Innstadtkeller“ und für 5 grosse

1900: Dunkles Bockbier war auch in wien ein beliebtes Getränk.

1904: Die Firma wird 30 Jahre alt und produziert mit 45 Mitarbeitern rund 28 000 hl Bier.

Das Bier wird in der Stadt mit Pferden und Ochsenkarren transportiert und nach

1914: Durch mehrere Käufe anderer Brauereien wird der Bierabsatz auf 67 000 hl gesteigert.

1914: Während des Weltkrieges I mussten neue Käuferschichten gefunden werden, da die

Männer als Soldaten eingezogen wurden. Limonaden wurden hergestellt – 68 000 hl.

1921: Jetzt stellt Innsatdt auch Hefeweizen her.

1939: Biertrinken entwickelt sich als Hit in den Salons. Innstadt baut deshalb einen

Glassalon – jeder sollte die Biergeniesser trinken sehen

1949: Nach dem Weltkrieg II wurde neben Hefeweizen auch hefefreies Weissbier gebraut.

1970: Die Brauerei besass noch 2 Schimmel, ansonsten wurde das Bier durch 60 LKW

1974: Die Brauerei wird 100 Jahre alt – damit erfolgte eine Umstellung auf elektronische

Datenverarbeitung (Lochkarten).

150 Mitarbeiter erzeugen 100.000 hl Bier.

1996: Das operative Geschäft wird ausgegliedert und die „Innstadt Brauerei

gegründet. Damit beginnt auch eine Imagewerbung.

1999: Dem Trend folgend, wird ein neues Bier („Innstadt Neues Helles“) nun in

ausgeliefert – nicht in Kronenkorkenflaschen.

2000: Die österreichische „Ottakringer Brauerei“ aus Wien wird Mehrheitsaktionär.