Phywe AG
Die Lehrmittelfirma
Dr. Gotthilf Leimbach gründete am 1.4.1913 die „Gesellschaft zur Erforschung des Erdinneren mbH“. Hierzu fertigte er Instrumente für den 1918 wird die Firma geteilt: in der „Gesellschaft zur Erforschung des Erdinneren“ verbleibt die Entwicklung und Fertigung der geophysikalischen Geräte. Alle anderen Aktivitäten wandern zu den neu gegründeten „Physikalischen Werkstätten mbH“.
Phywe entwickelt und produziert heute speziell auf Lehrer und Schüler abgestimmte Lehrmittel.
Ab 1919 stellt Phywe auch Chemie-Lehrmittel her.
1920 erfolgt die Umwandlung in eine AG („Physikalische Werkstätten AG“) 1921 werdden Lehrmittel für Biologie eingeführt und die Zeitschrift „Praktische Schulphysik“ aufgelegt.
1922 wird in Göttingen-Grosse für 300 Mitarbeiter ein neues Werk gebaut.
1925 hat das Werk bereits 350 Mitarbeiter.
Die Ferienkurse haben grossen Erfolg. Bereits 1934 waren es 110 Kursteilnehmer, davon 31 ausländische Lehrer.
1960 wird ein 100 000 m2 großes Grundstück zum Bau eines neuen Werkes erworben. Der Bau beginnt 1962 und die Mitarbeiterzahl steigt auf 1000.
Werbung ist wichtig.
Speziell für Lehrkräfte wird ein Vortrags- und Ausstellungswagen gebaut, der das Arbeiten mit den physikalischen Geräten der Phywe AG Prominenz bei Phywe – Nobelpreisträger Otto Hahn.
Bemerkenswert ist, daß der Physiker Hahn von lauter jungen Damen (Lehrerinnen?) umschwärmt wird. Gab es keine Physiklehrer?
Der Wettbewerb „Jugend forscht“ wurde 1966 von der Zeitschrift „Stern“ initiiert. Natürlich nahm Phywe daran teil.
Phywe hatte guten Kontakt in die DDR. Phywe stellte regelmäßig auf der Leipziger Messe aus.
1974 wurde das gesamte Geräteprogramm überarbeitet und erhielt ein neues Aussehen.
1975 wurde daraus ein Modul-System.
1989 wurde das Geräteprogramm wiederum modernisiert.
Das Gehäuse wird aus schlagfestem Kunststoff gefertigt, die Geräte sind stapelbar, besitzen einen versenkbaren Tragegriff und einklappbare 1991 wird das „Training- und Experimentier-System für Schüler“ 1997 gibt es zum ersten Male vertikal montierte Instrumente.
Bisher standen die Geräte immer auf dem Tisch.
Im März 2002 werden erstmalig Elektronik-Bausteine vorgestellt.
Grosse magnetische für Lehrer, kleinere für Schüler.