Die Kampa Haus AG
Alles für das Eigenheim
Kampa Haus AG Hausbau und Finanzierung, dies sind die beiden Säulen der Kampa Haus AG.
Kampa wirbt mit der „besten Hausbauqualität“ und „guter Finanzierung“ – so wichtig wie ein gutes Fundament.
Kampa bietet auch einen Grundstücksservice; denn was nutzt der Kauf eines Hauses, wenn das Grundstück fehlt.
Und damit die zu bauenden Häuser auch gekauft werden, gibt es die Kampa-Haus Vertriebs GmbH.
Hier ein kurzer Überblick über die Kampa-Haus AG, Stand 2001:
Am 1.April 1900 gründete der Tischlermeister Heinrich Rolf in Mindeneine Tischlerei für Türen, Fenster, Möbel etc.
Die Geschäfte gingen gut, selbst durch die beiden Weltkriege. 1945 übernahm der Schwiegersohn von Rolf – Eugen Kampa – die Firma. Er erweiterte 1960 das Spektrum um den Bau von Garten- und Wochenendhäusern und hatte die Idee, die dabei gewonnenen Erfahrungen auch für Einfamilienhäuser zu verwenden. Deshalb gründete er am 1.5.1966 die Eugen Kampa Wochenendhausbau KG. Seine Einlage betrug 14.250,- DM. Die Feretighausindustrie stack noch in den Kinderschuhen, deshalb fanden seine Ideen grose Beachtung. 1966 wurde auch das erste Fertighaus vorgestellt – ein Bungalowtyp, der zum Verkaufsschlager wurde.
Dies bedingte eine Erweiterung der Fertigung, die auch in Minden erfolgte. Gleichzeitig wurde die Firma in „Eugen Kampa Fertighausbau“ umbenannt.
1972 kam die zweite Erweiterung in Waldmohr/Pfalz – dem Geburtsort von Eugen Kampa und 1974 ein weiteres Werk in Bis 1977 lief der Vertrieb der Häuser über eine externe Verkaufsorganisation, danach über die „Kampa-Haus Vertriebs GmbH“.
Hausbauinteressenten konnten über die „Grundstücksverwertungsgesellschaft GmbH“ Grundstücke erwerben.
Die Bauflaute in den 1980ern führte zu neuen Geschäftsfeldern von Kampa-Haus. Die 1988 gegründete „Kampa Hotel- und Industriebau“ baute Gewerbe-Grossobjekte und arbeitet als Generalunternehmer.
1985 wurde die Kampa-Haus AG gegründet, die Börseneinführung erfolgte am 27.5.1986.
Der Hausbauboom durch die deutsche Wiedervereinigung führte bei Kampa-Haus zur Eröffnung des vierten Werkes in Linthe/Brandenburg. Doch der Häuserbau wurde immer teurer, aber auch junge Familien wollten ein Eigenheim – Kampa-Haus creierte deshalb den Typ „Creaktiv-Haus“ zum eigenen Ausbauen.
Auch Kampa-Haus dachte global, deshalb wurde am 1.1.1999 die Firma „Nova-Haus“ in Österreich übernommen.
Das Jahr 2001 brachte den ersten Verlust seit der Börseneinführung – ca. 5.4 Mill EUR.
reagierte daraufhin mit dem Abbau von Fertigungskapazitäten und der Neupositionierung am Markt. Es wurden 3 Werke geschlossen und die Personalkosten um 15 Mill. EUR durch Entlassungen reduziert. Dadurch wurden 1/4 der Die Kundennähe vor Ort wurde erhöht durch das Einrichten mehrerer Montage-, Kundendienst- und Vertriebscenter.
Die Kampa-Haus AG ist nun auch in der Schweiz und Österreich tätig.
Alle diese Massnahmen zur Rückkehr in die Gewinnzone verschlangen 8 Mill EUR. Deshalb gab es 2001 auch keine Dividende.
Der Konkurrent „ExNorm Hausbau GmbH“ ging Pleite und wurde 2002 von Kampa aufgekauft.
Die Baukonjunktur – nun bereits seit 7 Jahren in der Rezession – ging wiederum um 5.6 % zurück, wobei der Wohnungsbau besonders negativ war. Im ersten Halbjahr nahm die Zahl der insolventen Bauunternehmungen um 11 % auf 9000 zu.
Gesamtleistung (Mio €) Umsatz (Mio €) Jahresüberschuss (Mio €) Bilanzsumme (Mio €) Aktie max (€) Aktie min (€) Das Grundkapital beträgt 26 Mio EUR, aufgeteilt in 10 Mio nennwertlose Inhaber Der Inhaber, Wildfried Kampa, besitzt 56 %. Ursprünglich war die Kampa-Aktie im SDAX enthalten, am 15.3.2002 wurde dieser aber verlassen.
Schönes Wohnen sieht man an diesen Häusern.
Dieser Haustyp ist zeitgemäss und soll ein Unikat darstellen – mit dem Tonnendach.
Die Wohnraumgestaltung ist offen und grosszügig Der Maisonetten-Typ stellt anspruchsvolles Wohnen dar.
Hochwertige Materialien werden verwendet. Die Glaskuppel ist der besondere Anziehungspunkt mit direktem Lichteinfall in das Haus. Bodentiefe Fenster bieten hellen und offenes Wohnen.
Kampa bietet auch ein „Qualitäts-Haus“ als Stadt- und Reihenhaus für die kleinen und teuren Grundstücke.
Als Alternative zum freistehenden Einfamilienhaus.
Kampa baut die Häuser aus einer Hand – schlüsselfertig, einschl. Finanzierung.
Ein Energiesparkonzept darf da nicht fehlen.
Zentrum ist die massive Energiesparwand – sie spart 25 % mehr, als gesetzlich vorgeschrieben.
Baut man ein Kampa-Niedrigenergiehaus, werden nur ca. 6 Liter Heizöl/ qm Wohnfläche benötigt. Ein normales Haus benötigt da schon ca. 35 l Öl.
Fast ohne Betriebskosten geht es mit der Solaranlage auf dem Dach.
Leitungswasser ist für Toilettenspülung und die Gartenbewässerung viel zu wertvoll.
Im Kampa-Haus kann deshalb das Regenwasser genutzt werden.
Anstelle das Regenwasser in die Kanalisation abzuleiten, wird es in einer Zisterne gesammelt. Schmutzpartikel werden durch spezielle Filter beseitigt und schon ist das grosse Wasserreservoir fertig.
Die Haustechnik minimiert kostspielige Wärmeverluste durch kontrollierte Entlüftung.
Hierfür muss das Haus aber dicht sein. Der erforderliche Luftaustausch wird über eine Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung vorgenommen.
Aber das Fensteröffnen für „frische Luft“ gibt es dann nicht mehr.
Dem Geschäftsbericht 2001 kann entnommen werden, dass auf Grund der schlechten Geschäftssituation nicht nur keine Dividende gezahlt wurde, sondern auch die Bezüge der Aufsichtsräte und es Vorstandes Also, geht doch auch!
Neues Kapital will sich die Firma durch Ausgabe von Stückaktien im Wert von bis zu 10 Mill EUR beschaffen.
Die Kampa-Haus AG ist die Muttergesellschaft für 24 Töchter.
Die Mehrmarkenstrategie der Kampa AG Jede der einzelnen Marken der Kampa AG ist in einer eigenen Gesellschaft organisiert und auf eine bestimmte Zielgruppe ausgerichtet.