Hochtief AG

das deutsche Bauunternehmen

Die Hochtief AG ist eines der führenden deutschen international tätigen Bauunternehmen.

Mit über 53.000 Mitarbeitern wurde im Jahre 2007 ein Umsatz von ca. 16 Mrd. Euro erzielt.

Mit Entwicklung, Bau, Konzession, Betrieb und Dienstleistungen deckt der Konzern alles rund um den Bau ab. 85% der Konzernleistung wird außerhalb Deutschlands erzielt.

größten Baumarkt der Welt (USA) ist Hochtief durch die Tochter „Turner“ die Nr. 1. Mit „Flatiron“ zählt er in den USA zu den größten im Straßenbau. Auch in Australien ist er mit der Tochter „Leighton“ Marktführer. In der boomenden Golfregion steht er mit „Al Habtoor“ in der Spitzengruppe.

Kennzahlen zur Hochtief-Aktie der Hochtief AG Die Brüder Philipp und Balthasar Helfmann gründen die Firma in Frankfurt/Main.

Helfmann war Schlosser, Philipp war Maurer. 1872 zog Philipp Helfmann von Kelsterbach, dem Geburtsort der Brüder, nach Frankfurt-Bornheim und war zunächst Holzhändler, kurz darauf dann Bauunternehmer. 1873 folgte ihm sein Bruder Balthasar. 1874 verzeichnete das Bornheimer Adressbuch erstmals die Firma „Gebrüder Helfmann“.

Die Firma wird eine AG. Nach der Umwandlung in eine AG blieb Hochtief zunächst ein Familienunternehmen. Die Verantwortung lag allein Philipp Helfmann.

Mit dem „Projekt Bad Orb“ ging das Unternehmen zum ersten Male neue Wege. Neben dem Planen und Bauen der Gebäude gehörten die Gestaltung der Außenanlagen, die durch die „Bad Orb GmbH“ sichergestellte Finanzierung und der Kurbetrieb in die mittelbare Verantwortung von Hochtief.

Der Stahlbeton tritt seinen Siegeszug an. Hochtief schreibt hier mit einem Getreidespeicher in Genua Geschichte. Stahlbeton war mehr als ein neuer Baustoffs. Er revolutionierte die Bautechnik. Eindrucksvolle Bauwerke waren das 1906/1907 errichtete Stadttheater in Freiburg und die 1907/1908 erbaute Westend Synagoge in Frankfurt am Main.

Bei diesen Bauten wurde Stahlbeton noch versteckt eingesetzt; man verwendete ihn bei der „inneren Konstruktion“ und benutzte als Fassadenmaterial Der Firmensitz wird von Frankfurt nach Essen verlegt Der Stinnes-Konzerns schloß einen Vertrag über eine Interessengemeinschaft. Danach sollten sämtliche Stinnes-Bauten von Hochtief ausgeführt werden. Im Zuge der Integration in den „Stinnes-Konzern“ wurde 1922 der Firmensitz nach Essen verlegt. Seit 1923 führte Hochtief offiziell den Namen „HOCHTIEF Aktiengesellschaft für Hoch- und Tiefbauten vorm. Gebrüder Helfmann“.

Das Geschäft mit dem Ausland kommt wieder auf die Beine. Der Bau der Nilbrücke Mansourah in Ägypten (1951-1952) machte hierbei den Anfang. Auch aus der Türkei erhielt Hochtief Aufträge: 1952 begann der Bau der Wasserkraftanlage Sariyar, 1953 der der Kraftzentrale Izmir. 1954 beteiligte sich das Unternehmen an einer Gesellschaft für Hafenbau in Kandla Die „The Turner Corp.“ in Dallas/USA wird 100% Tochter Seit 1981 kauft Hochtief Anteile der „Leighton Holding Ltd“ in Sydney/Australien. Ab 2001 besitzt das Unternehmen 50,2%, ab 2007 ca. 55% Durch den Verkauf der RWE-Anteile wird Hochtief eine Publikumsgesellschaft.

„Custodia“ in München erhöht ihren Firmenanteil auf 25,08% Der spanische Baukonzern „Avtividades de Construccion y Servicios“ (ACS) in Madrid übernimmt den Aktienanteil von 25,08% der „Custodia“ Das US-Unternehmen „Flatiron Construction Corp.“ in Longmont/Colorado wird gekauft