Bayer

Chemie und Gesundheit aus einer Hand

Bayer bietet ein breites Sortiment von Produkten und Leistungen. Diese umfassen Gesundheit, Ernährung, Kunststoffe und chemische Spezialprodukte.

forschungsorientiert und strebt die Technologieführerschaft in seinen Bayer (1825 – 1880) und Färbermeister Johann Friedrich Weskott (1821 – 1876) gründen am 1. August 1863 einen Farbstoffbetrieb in Barmen/Wuppertal („Friedr. Bayer et comp.“). Sie wollen synthetische Farbstoffe herstellen und verkaufen. Die Herstellung dieser Farbstoffe aus dem Steinkohlenteer ist erst wenige Jahre vorher erfunden wurden. Abnehmer ist vorallem die Textilindustrie, die einen Ersatz für die knappen und deshalb teuren Farbstoffe sucht. Als der rote Farbstoff Alizarin entdeckt wurde, führte dies zu einem wahren Gründerboom. Die Firma boomt und wächst von 3 Mitarbeitern im Jahre 1863 auf 300 im Jahre 1881.

Schon 2 Jahre später beteiligen sie sich an einer Teerfarbenfabrik in den USA und 1876 gründen sie eine Filiale in Am 1.Juli 1881 gründen die Nachfolger die Farbenfabriken vorm.

Friedr. Bayer & Co. als Aktiengesellschaft.

Carl Duisberg beginnt 1884 seine Arbeit bei Bayer – und damit beginnt ein neues Zeitalter der Chemie. In 1884 wird eine pharmazeutische Abteilung aufgebaut. Das Gelände in Leverkusen wird 1891 von „Carl Leverkus & Söhne“ gekauft. 1912 wird Leverkusen der Firmensitz.

Mit der Herstellung reiner Acetylsalicylsäure beginnt 1897 die Geburt von Aspirin, das 1899 als Warenzeichen eingetragen wird.

1912 wird der Firmensitz von Bayer nach Leverkusen verlegt. Um eine schlagkräftige deutsche Chemieindustrie zu formen werden alle grossen deutschen Chemieunternehmen im Jahre 1925 zur I.G.Farbenindustrie AG zusammengeschlossen.

Weltkrieg II wird die I.G.Farben auf Befehl der Alliierten zerschlagen. 1951 wird die Farbenfabriken Bayer AG neu gegründet und firmiert seit 1972 als Bayer AG.

hatten sich die Aspirin-Rechte als Sieger des Weltkrieges II einfach genommen und auch den weltbekannten Namen „Bayer“. Die deutsche Firma Bayer durfte nicht mehr Bayer genannt werden. Es war ein langer Kampf beides wieder zurückzuerhalten. Wieviel Geld dabei floss ist nicht bekannt. 1994 wurde der Name „Bayer“ von der U.S. Firma „Sterling Drug“ zurückerworben. Nach dem Rückkauf des gestohlenen Namens konnte Bayer nun wieder richtig aktiv in den USA werden.

Grundsteinlegung für das Werk in Brunsbüttel Grundsteinlegung für das Pflanzenschutzzentrum in Monheim Die USA hatten sich die Rechte an dem bekannten Warenzeichen „Bayer“ als Kriegssieger einfach genommen. Jetzt konnte der Name für die Fertigung bestimmter Produkte wieder für teures Geld gekauft werden und zwar vom US-Pharma-Hersteller Sterling Drug.

Bayer geht als erstes deutsches Unternehmen an die japanische Börse. Alle Bayer-Aktivitäten in den USA werden in der Holding Bayer USA in Pittsburgh/Pennsylvania zusammengefasst.

Bayer kauft die „Cooper Technicon, Tarrytown/NY“ und wird damit der weltgrösste Hersteller von Diagnose-Systemen und Reagenzien Bayer übernimmt die Rubber Division der „Nova Corp. of Alberta/Kanada“ für 1.7 Mill DM und nennt diese um in „Polysar Rubber Corp.“ Damit wird Bayer der grösste Kautschukhersteller der Welt.

Bayer fasst alle USA-Aktivitäten unter „Miles Inc.“ zusammen Der Faserbereich wird ausgegliedert in die „Bayer Faser GmbH“. Damit der Name Bayer wieder voll verwendet werden kann, kauft sich Bayer die von den USA gestolenen Bayer-Rechte von „Sterling Winthrop“ zurück.

„Miles Inc“ wird in „Bayer Corp.“ umbenannt (der Name „Bayer“ darf jetzt verwendet werden). Die „Polystar Rubber“ heisst jetzt „Bayer Rubber“.

Der Nennwert der 50 DM Aktien wird auf 5 DM umgestellt, damit mehr Menschen eine Aktie kaufen können.

Zum 1.7. wird die Bayer-Aktie auf nennwertlose Stückaktie umgestellt. Historische Wertpapiere mit einem DM-Aufdruck sind also vor 1998 ausgestellt.

Aspirin wird 100 Jahre alt. Zu diesem Jubiläum wird am 6. März das Bayerhochhaus in die grösste Aspirin-Schachtel der Welt umgewandelt.

Am 1. Juni wird die Bayer-Tochter Agfa-Gevaert an der Börse eingeführt.

Die neue Konzernzentrale in Leverkusen wird für 50 Mill EUR gebaut. Durch den Kauf der Polyol-Sparte von „Lyondell Chemcial Co.“ wird Bayer zum weltgrössten Hersteller von Polyurethan-Rohstoffen. Das Jahr 2000 ist generell durch viele Käufe – die Textilfarbenbereiche von Bayer und DyStar (50 % Hoechst) werden fusioniert.

– Einstieg in den globalen Internethandel das Dralon-Geschäft wird an die italienische Firma „Fraver“ verkauft der Polymer-Hersteller „Sybron-Chemicals“ wird übernommen Geschenk: Rahmen für diese wertvollen historischen Aktien Sie die verfügbaren Rahmen Dieser Bayer-Bereich umfasst: Pflanzenschutz, Saatgut, Biotechnologie und Schädlingsbekämpfung in 122 Ländern mit 22 000 Mitarbeitern und

gliedert sich in 3 Bereiche:

Crop Protection = Schutz der Nutzpflanzen und Saatgut vor Krankheiten, Unkräutern und Schädlingen Dieser Bayer-Bereich umfasst: Kunststoffe, Kautschuk, Polyurethane, Farbmittel in 100 Standorten mit 23 000 Mitarbeitern Bayer Kunststoffe werden natürlich „überall“ eingesetzt, aber auch besonders im Bayer Kautschuk gründet sich auf die Kautschuk-Synthese durch Fritz Hofmann 1909 Dieser Bayer-Bereich umfasst: Chemikalien und Spezialprodukte mit 14 500 Mitarbeitern. Auch die Firma „Wolff“ in Walsrode gehört dazu.

Dieser Bayer-Bereich umfasst: Tierpflege, Biologische Produkte, Consumer Care, Diagnostika und Arzneien mit 36 000 Mitarbeitern Bayer Sports Bayer ist nicht nur Chemie, sondern auch Sport; Bayer Leverkusen und die Giants sind weltbekannt. Aber auch sonst ist Bayer ein grosser Sponsor für den