Bertrandt AG

Die Bertrandt AG ist ein Unternehmen im Entwicklungsdienstleistungsbereich mit Sitz im baden-württembergischen Ehningen. Rund 3.600 Mitarbeiter arbeiten an 19 Standorten in Europa und den USA mit Kunden aus der Automobil- und Flugzeugindustrie an kommenden Modellgenerationen.

eine Management-Holding mit Tochtergesellschaften in Europa und den USA, die im Kerngeschäft Entwicklung für die Automobil- und Luftfahrtindustrie erfolgte 1974 durch Harry Bertrandt im schwäbischen Möglingen. In den ersten Jahren war die Firma als verlängerte Werkbank für lokal ansässige Automobilhersteller tätig. In den 1980/1990er Jahren wurden Niederlassungen in Europa mit Schwerpunkt Deutschland eröffnet. Parallel hierzu erfolgte der Ausbau des Leistungsspektrums mit dem Ziel der kompletten Fahrzeugentwicklung. Nach einem Management-Buy-out führten die damaligen Geschäftsführer Dietmar Bichler und Heinz Kenkmann das Unternehmen 1996 an die Börse. Auf der internationalen Automobilausstellung 1999 präsentiert Bertrandt seinen ersten Prototyp. Ein Jahr später erfolgte der Einstieg in die Luftfahrtindustrie. 2003 gibt Bertrandt bekannt, sein Angebot auf vor- und nachgelagerte Leistungen der Entwicklungsprozesskette zu erweitern, wie beispielsweise Qualitäts- und Logistikmanagement.

den Jahren 2000 bis 2004 zeigten sich jedoch vermehrt die Folgen der konstruktionsorientierten Unternehmenswurzeln. Dem wachsenden Marktsegment Elektronik- und Softwareentwicklung wurde zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt.

Als Folge trat ein Ergebnisrückgang der konstruktionsbezogenen Aktivitäten ein, der zur Reduzierung der Konzernspitze im Geschäftsjahr 2004/2005 führte. Investitionsgüterintensive Bereiche wie die Blechumformung (in Form des wenige Jahre zuvor akquirierten Unternehmens Zapatka & Ritter) wurden wieder ausgegliedert und eine strategische Neuausrichtung auf Zukunftsmärkte (Elektronik-Entwicklung, Softwarequalität, Vernetzung, Consulting) vorgenommen. Die Neuorientierung im Geschäftsergebnis hat sich 2006 niedergeschlagen. Neben dem Mitarbeiterzuwachs von 500 Personen wurde eine Dividende von 30 Cent ausgeschüttet. Der Bilanzgewinn der Bertrandt AG erreichte 3.854 Mio.

Die „Porsche AG“ beteiligte sich mit 25% und die „Thyssen-Krupp AG“ mit 25% an Bertrandt.

der Bertrandt AG Gründung des Unternehmens durch Harry Bertrandt als Ingenieurbüro im schwäbischen Einstieg in die Konstruktion von Fahrzeugkomponenten für Kraftfahrzeuge.

Die erste Niederlassung wird in Neue Niederlassungen beim Kunden vor Ort in Heilbronn, Ingolstadt, Stuttgart und Frankreich Neue Geschäftsfelder, u.

a. Rapid Prototyping, Modellbau, Versuch und Fahrzeugaufbau.

Dietmar Bichler und Heinz Kenkmann erwerben die Anteile von Harry Bertrandt in einem Management-Buy-out Standorte in England, Schweden, Spanien, den USA und Frankreich.

Notierung an der Frankfurter Börse am Geregelten Markt.

Segmentwechsel: Neuer Markt Einstieg in die Luftfahrtentwicklung durch eine Niederlassung in Hamburg Beteiligungen im Kapital:2001 – Porsche 25%, 2004 – ThyssenKrupp 25% Segmentwechsel 2: Prime Personaldienstleistungen für Kunden außerhalb der Luftfahrt: Bertrandt ist mit 33,33% Mitgesellschafter bei EUROAER.

Wichtige Kennzahlen der Bertrandt AG Jahresüberschuß (Mio EURO) Investitionen (Mio EURO)